3. Liga: Germania beim Titelkandidaten

Mai: „Hammerharte Herausforderung“

Esther

Fritzlar. Eine unangenehme Auswärtsaufgabe erwartet die Drittliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar beim HSV Marienberg (Sa. 17.30 Uhr). Der Grund: Die Gastgeber zählen nicht nur zu den absoluten Titelkandidaten der Liga. Sie haben sich nach dem verkorksten Saisonstart auch von Trainer Bjarne Jacobsen getrennt - und nun anscheinend zu alter Stärke zurückgefunden.

Darauf lässt jedenfalls der 40:15-Heimerfolg gegen Halle am vergangenen Wochenende schließen. In den vier Partien zuvor hatte die Mannschaft noch verunsichert agiert und war ohne Sieg geblieben. Zu wenig für den selbst ernannten Titelaspiranten, der sich folgerichtig von dem im Juni verpflichteten Dänen Jacobsen trennte. „Es fiel ihm immer schwerer, die Mannschaft zu erreichen und zu motivieren“, begründete Vereinspräsident Karlgeorg Frank die Entscheidung. Mit der Trainersuche will sich der Verein Zeit lassen. Betreut werden die HSV-Handballerinnen zunächst von Teamleiter Thomas Liebscher und Manager Michael Dresel. Die Gastgeberinnen verfügen über eine körperliche starke und erfahrene Mannschaft, aus der die Halblinke Evelina Kalasauskaite, die Champions-League erfahrene Lucie Hribova, Linkshänderin Elena-Bianca Grigore sowie Rechtsaußen Karin Schererova herausragen.

„Das wird eine hammerharte Herausforderung“, sagt SVG-Trainer Frank Mai. Gegen den wurfgewaltigen Rückraum der Gastgeberinnen ist vom Mittelblock um Melina Horn und Esther Meyfarth eine ähnlich starke Leistung wie zuletzt gegen Bad Salzuflen gefordert. Im eigenen Angriff muss die Aufbaureihe für Bewegung sorgen und mutig in die Lücken stoßen, um gegen die kompakte 6:0-Deckung des HSV Torchancen zu kreieren. Steigerungspotential besteht vor allem auf der linken Seite mit Laura Denecke, Angela Cioca und Janina Dreyer. Immerhin kann Fritzlars Coach personell aus dem Vollen schöpfen. (mgx) Foto: Hahn

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