3. Handball-Liga: SVG lässt Halle keine Chance

Fritzlar dreht nach der Pause auf und gewinnt 32:21

Lena Kerwin

Halle. Das war deutlich. Mit 32:21 (11:8) haben die Drittliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar Tabellenschlusslicht HSG 92 Union Halle besiegt und damit ihre Titelambitionen eindrucksvoll unterstrichen.

Drei Spieltage vor Saisonende können die Domstädterinnen damit aus eigener Kraft Meister werden.

Dabei schien sich zunächst eine Überraschung anzudeuten. Bis zum 4:4 (13.) konnte sich keine Mannschaft absetzen. Dann gelang den Gastgeberinnen durch die Halblinke Elisa Brügger und Kreisläuferin Edda Sommer eine 6:4-Führung (15.). „Wir haben gut gedeckt, aber im Angriff zu viele Fahrkarten geworfen“, erklärte SVG-Coach Mai. Doch Fritzlar kämpfte sich zurück und hatte beim 7:7 (18.) durch Bibiana Huck ausgeglichen. Lena Dietrich, Lena Kerwin und Kapitänin Esther Meyfarth sorgten für eine 11:8-Pausenführung. Auch, weil Torhüterin Vanessa Maier mehrmals stark gegen HSG-Torjägerin Katrin Thiede parierte und die SVG-Defensive um Johanna Fischer und Melina Horn Halles Spielmacherin Jana Seegers sicher im Griff hatte.

Die Entscheidung viel kurz nach Wiederanpfiff, als die Germania dank ihrer unwiderstehlichen ersten und zweiten Welle davonzog. Dietrich, Kerwin und Laura Denecke sorgten für eine 18:9-Führung (39.). „Wir haben eine ganz starke zweite Halbzeit gespielt, sind volles Tempo gegangen und haben konsequent abgeschlossen. Großes Kompliment an die Mannschaft“, freute sich SVG-Coach Frank Mai.

Gürbig feiert Drittliga-Debüt

Angela Cioca, Fischer und Kerwin schraubten die Führung weiter nach oben, so dass den Westfälinnen beim 27:15 durch Huck (49.) gar ein Debakel drohte. Im Team von Trainer Steffen Thiede stemmte sich lediglich die 20-jährige Elisa Bruegger gegen die Niederlage. Mit ihren neun Toren sorgte die Halblinke dafür, dass die Pleite zumindest etwas erträglicher ausfiel. SVG-Coach Mai hingegen nutzte die verbleibenden Minuten, um munter durchzuwechseln. So feierte auch Torhüterin Lea Gürbig ein gelungenes Debüt. • SVG: Maier, Gürbig (55.-60) - Dietrich 4, Huck 5/4, Fischer 3, Ahrend, Puntschuh 2, Horn 4, Kerwin 4, Meyfarth 4, Denecke 2, Dreyer 1, Cioca 3. (mgx)

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