3. Liga Ost: Fritzlar gewinnt 26:21 in Minden

Marquardt-Team gibt sich keine Blöße

Fabienne Huy

Minden/Fritzlar. Die Drittliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar sind ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Mit 26:21 (16:7) setzte sich der Tabellenzweite souverän beim Schlusslicht HSV Minden-Nord durch. „Wir haben den Gegner dominiert“, freute sich SVG-Trainerin Viktoria Marquardt über die starke Leistung ihrer Sieben.

Die musste kurzfristig auf Linksaußen Jessica Kleinmann (Grippe) verzichten. Dafür rückte Lisa-Marie Berz auf den linken Flügel. Die Domstädterinnen ließen von Beginn an keine Zweifel an ihrer Überlegenheit aufkommen und gingen durch Treffer von Melina Horn und Kurzbuch schnell mit 2:0 in Führung. Nur bis zum 3:3 (8.) konnte Minden dank ihrer starken Spielmacherin Alena Knicker und Torjägerin Leonie Woebking mithalten, dann zog dann die Germania durch der Tore der schnelle Außen Berz und Kurzbuch (2) sowie durch Kapitänin Maria Pirvan auf 7:3 (13.) davon.

Auch ein Timeout von HSV-Coach Detlef Meyer konnte den SVG-Express nicht aufhalten. Woebking gelang es noch, auf 4:7 (16.) zu verkürzen, eher die Gäste über die Spielstände von 10:5 (20.) und 14:6 (28.) davonzogen. Grundlage des Erfolges bildete erneut die starke 6:0-Deckung mit einer gut aufgelegten Danja Auel im Tor, die den Gastgebern nur wenig Möglichkeiten zum Torerfolg eröffnete. Das 17:7 (32.) durch Janina Dreyer kurz nach Wiederanpfiff kam einer Vorentscheidung gleich. Bis zum 25:17 (55.) deutete alles auf einen standesgemäßen Sieg des Tabellenzweiten hin. Dann kam ein Bruch ins Spiel der Gäste, weil Marquardt nun auch der „zweiten Garde“ Einsatzzeiten gewährte und die SVG-Handballerinnen im Gefühl des sicheren Sieges die Zügel etwas schleifen ließen. Zu ihrem Debüt im Drittligateam kam Fabienne Huy. „Wir hatten auf der rechten Seite Bedarf und sie hat sich diesen Einsatz mit ihren starken Leistungen in der Zweiten Mannschaft verdient“, sagte Marquardt. Die aufopferungsvoll kämpfenden Gastgeberinnen nutzte die sich bietenden Chancen, um in der Schlussphase ein erträgliches Ergebnis zu erzielen. • SVG: Maier, Auel – Kirmse 1, Kurzbuch 3, Huy, Fischer 4, Pirvan 1/1, Puntschuh 1, Horn 2, Berz 5, Meyfarth 2, Denecke 5, Dreyer 2. SR: Bohmbach/Meyer (Rastede), Siebenmeter: 2/3:3/4, Zeitstrafen: 2:4 Minuten. (mgx) Foto: Hahn

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