3.Liga Ost: Germania Fritzlar empfängt in Bestbesetzung die HSG Blomberg-Lippe II

Mehr Optionen durch Denecke

Durchgesetzt: In dieser Szene aus der vergangenen Saison lässt Fritzlars Kreisläuferin Johanna Fischer (am Ball) die Blombergerin Leonie Oehme (rechts) stehen. Foto: Hahn

Fritzlar. Nein, nervös ist Frank Mai, Trainer der Drittliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar, vor seinem Heimdebüt als SVG-Trainer gegen die Bundesliga-Reserve der HSG Blomberg-Lippe (So. 17 Uhr, KHS-Sporthalle) nicht.

Dabei erwartet die Domstädterinnen mit dem Team von Trainerin Barbara Hetmanek eine unangenehme Aufgabe. Denn die Gäste reisen mit der Empfehlung eines 32:15-Kantersieges gegen Titelkandidat HSC Marienberg nach Fritzlar. „Wir haben eine unglaublich junge Mannschaft. Das ist Stärke und Schwäche zugleich“, sagt Hetmanek. Die HSG-Trainerin lobt besonders das schnelle Spiel und die technische Ausbildung ihrer Schützlinge, dafür sei die Mannschaft in den entscheidenden Phasen noch „zu grün hinter den Ohren.“ Das machte sich vor allem in den beiden Auftaktpartien bemerkbar, als Blomberg gegen Altlandsberg und Bad Salzuflen leichtfertig eine eigene Führung verspielte und verlor.

SVG-Coach Frank Mai warnt vor allem vor den beiden erfahrenen Akteurinnen im Team der Lipperinnen: Die Ex-Wildungerin Stefanie Schriever sowie Spielmacherin Larissa Petersen. Zudem hat sich zuletzt die wurfstarke Halbrechte Leonie Oehme zu einer echten Torjägerin entwickelt. Neben ihr überzeugten gegen Marienberg auch die beiden A-Jugendlichen Franziska Höppe und Lia Diekmann im linken Rückraum. Aus dem Bundesliga-Team könnte Linksaußen Lisa Bormann-Rajes die Hetmanek-Sieben verstärken. Fehlen wird lediglich Kreisläuferin Kaja Ziegenbein (Kreuzbandriss).

Personell kann Mai aus dem Vollen schöpfen. Laura Denecke hat ihre Fußverletzung auskuriert und auch Neuzugang Angela Cioca ist immer besser in das SVG-Spiel integriert. „Sie ist definitiv eine Verstärkung. So haben wir mehr Möglichkeiten im Angriff“, erklärt Mai. Der SVG-Trainer setzt auf seine bewährte 6:0-Deckung mit Johanna Fischer und Esther Meyfarth im Mittelblock. Trotz der Abgänge einiger Leistungsträgerinnen hat Barbara Hetmanek großen Respekt vor den Gastgebrinnen: „Sie zählen für mich neben Marienberg zu den Top-Favoriten. Wir können daher völlig befreit aufspielen.“

In der Vorbereitung auf die neue Saison waren beide Teams bereits einmal aufeinandergetroffen. Damals behielt die Germania mit 32:28 die Oberhand. „Das wäre doch auch ein schönes Ergebnis für Sonntag“, flachst Mai. (mgx)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.