3.Liga Ost: Fritzlar gewinnt 22:17 in Osterode

Meyfarth und Maier glänzen

Esther

Hattorf. Die Handballerinnen des SV Germania Fritzlar stehen kurz vor der Meisterschaft in der 3. Liga Ost. Dank eines 22:17 (11:11)-Erfolges bei der HSG Osterode/Harz kann das Team von Trainer Frank Mai den Titel nun mit einem Sieg im kommenden Heimspiel gegen den HC Leipzig II perfekt machen.

Dabei fanden die Domstädterinnen zunächst überhaupt nicht in die Partie und lagen schnell mit 0:3 (5.) und 2:5 (10.) zurück. Vor allem mit Kreisläuferin Isabell Marienfeld hatte die Germania Probleme. „Wir haben im Angriff zu viele Fahrkarten geworfen und in der Abwehr leichte Fehler gemacht“, ärgerte sich SVG-Trainer Mai.

Erst nach einer Auszeit des SVG-Coaches steigerten sich die Gäste. Lena Kerwin sorgte mit einem Doppelschlag für den 5:6-Anschluss. Doch die Gastgeberinnen erspielten sich - angetrieben von der starken Spielmacherin Milicia Vlahovic - erneut eine 10:6-Führung. Dann aber legten der Titelanwärter los. Esther Meyfarth, Melina Horn, Johanna Fischer, Janina Dreyer und Lena Dietrich drehten die Partie zur eigenen 11:10-Führung (29.). Osterode glich allerdings durch Fenja Thoelke noch zum 11:11-Pausenstand aus. Und kam sogar zielstrebiger aus der Kabine, als Vlahovic und die Ex-Rotenburgerin Dominika Tvrdonova erneut eine Zwei-Tore-Führung (14:12) heraus warfen.

SVG mit 5:0-Lauf

Dann stellte Frank Mai um und beorderte Xenia Ahrend auf die Spielmacherposition, während Esther Meyfarth auf die rechte Rückraumposition rückte. „Das war der entscheidende Wechsel, weil wir so im Angriff viel mehr Druck ausgeübt haben“, erklärte der SVG-Trainer. Mit einem 5:0-Lauf drehten die SVG-Handballerinnen die Partie zur eigenen 17:14-Führung (45.). Und auch in der 6:0-Abwehr hatte der SVG-Mittelblock um Meyfarth und Fischer die HSG-Torjägerinnen Tvrdonova und Vlahovic nun besser im Griff. Zudem entschärfte Vanessa Maier im Tor zahlreiche Chancen der HSG.

„Ich muss der Mannschaft ein Kompliment aussprechen“, sagte Mai, „sie ist auch nach einem Rückstand wieder aufgestanden und hat verdient gewonnen.“ Als Marienfeld vom Kreis zum 16:17 traf (50.), wurde es aber noch einmal eng. Doch Horn und ein Doppelschlag von Meyfarth sorgten beim 20:16 (55.) für die Entscheidung. • Fritzlar: Maier - Dietrich 2, Huck 2/2, Fischer 3, Ahrend 1/1, Puntschuh, Horn 4, Kerwin 3, Meyfarth 6, Denecke, Dreyer 1. SR: Jakob/Kuss. Z: 150. Zeitstrafen: 6:10-Minuten. Siebenmeter: 3/3:3/4. (mgx) Foto: Hahn/nh

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.