3. Liga: Fritzlar beim 27:21-Sieg in Berlin völlig ungefährdet

Meyfarths kluge Regie

Zog effektvoll die Fäden: Fritzlars Spielmacherin Esther Meyfarth. Foto: Hahn/nh

Berlin. Das war deutlich. Trotz personeller Probleme ließen die Drittliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar dem Berliner TSC keine Chance. Mit 27:21 (13:10) setzten sich die Domstädterinnen im vorerst letzten Aufeinandertreffen der beiden Teams durch. Denn die Gastgeberinnen haben aus finanziellen Gründen keine Lizenz beantragt.

Die SVG-Handballerinnen erwischten den besseren Start und führten durch Treffer von Melina Horn (2), Lorena Lorenz und Esther Meyfarth schnell mit 4:1 (10.). Dabei hätte die Führung durchaus höher ausfallen können, doch die Germania scheiterte mehrfach am Pfosten. Was die Gastgeberinnen – angeführt von Spielmacherin Franziska Chmurski, die nach der Saison nach Fritzlar wechseln wird –nutzten und auf 4:5 (15.) aufschlossen. „Unser Neuzugang hat uns das Leben heute schwer gemacht“, erklärte SVG-Trainerin Viktoria Marquardt.

Nach Wiederanpfiff verkürzten die Hauptstädterinnen durch Stephanie Roscher und Ann-Cathrin Höbbel auf 12:13 (34.), eher die Germania auf 20:14 (47.) davonzog. Vor allem TSC-Torjägerin Höbbel (122 Saisontore) fand gegen die aggressive 6:0-Deckung der Germania überhaupt nicht ins Spiel. Nur zwei Treffer gelangen der Rückraumrechten.

Eine beeindruckende Vorstellung lieferte dabei Spielmacherin Esther Meyfarth ab. „Esther hat klug Regie geführt, war aber auch selbst sehr torgefährlich und hat heute ihre beste Saisonleistung abgeliefert“, lobte Marquardt die 27-Jährige. Die Vorentscheidung fiel wenig später, als Hannah Puntschuh vom Kreis zum 23:16 (52.) traf.

„Angesichts unserer engen Personaldecke bin ich mit dem Ergebnis zufrieden“, erklärte SVG-Übungsleiterin Marquardt. Beim 26:17 (55.) durch die starke Horn drohte den Hauptstädterinnen gar ein Debakel. Doch in der Schlussphase ließ die Konzentration bei den Gästen etwas nach.

• SV: Maier, Gürbig – Dietrich 2, Holeczy, Huck, Fischer 4, Ahrend 1, Puntschuh 4, Lorenz 2/2, Horn 7, Meyfarth 5, Dreyer 2.

SR: Pusch/Weiße (Hoyerswerda).

Zeitstrafen: 6:6 Minuten.

Siebenmeter: 0/1:2/3.

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