Abstiegsbedrohte Baunataler Drittliga-Handballer empfangen Leipzig – Relegationsspiele drohen

Nach dem Strohhalm greifen

Kühlen Kopf bewahren: Rechtsaußen Christian Schade gehört zu den Baunataler Routiniers, auf die es am Samstag ankommen könnte. Foto: Hedler

Baunatal. Jetzt wird es richtig ernst für die Baunataler Drittliga-Handballer. Wenn am Samstag (19 Uhr/Rundsporthalle die LVB Leipzig zu Gast ist, müssen die Schützlinge von Trainer Mirko Jaissle nach dem letzten Strohhalm greifen, um den Gang in die Relegation am 7. Mai noch abzuwenden. „Nur mit dem Sieg gegen Leipzig haben wir noch eine minimale Chance auf den Klassenerhalt in der regulären Spielzeit“, gibt sich Jaissle realistisch.

Konkret bedeutet das Folgendes: Wenn die Baunataler gegen Leipzig gewinnen, muss zudem entweder Gelnhausen verlieren, oder Elbflorenz muss sich gegen Blankenburg durchsetzen. Weil der GSV Eintracht Baunatal im direkten Vergleich mit Blankenburg besser dasteht, würde auch diese Konstellation zum Klassenerhalt im letzten Moment ausreichen.

Dass es so weit gekommen ist, liegt laut Jaissle nicht in erster Linie an stärkeren Gegnern: „Wir haben einfach unsere Chancen nicht genutzt und die Punkte nicht gemacht. Jetzt sind wir auf Schützenhilfe unserer Gegner angewiesen“, sagt Jaissle, der in den letzten Tagen versucht hat, die Motivation in der Mannschaft hoch zu halten. Noch einmal hoffe man auf die Unterstützung der Zuschauer, um die Saison mit einem Sieg abzuschließen.

Wieder an Bord ist Max Schütz, während Justin Brand weiter ausfällt. Mit dem Gast aus Leipzig kommt ein „varian- tenreicher Gegner ohne feste Wurfbilder“ nach Baunatal, weiß Jaissle. Das Hinspiel endete übrigens 20:20 – das würde dieses Mal nicht reichen. (sol)

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