3. Liga Ost: Fritzlar bei Leipziger Talenten gefordert – Marquardt setzt auf Bewährtes

Nichts für Morgenmuffel

Ist derzeit in bestechender Form: Fritzlars Kreisläuferin Johanna Fischer trifft am Sonntag auf Leipzig II. Foto: Hahn

Leipzig/Fritzlar: Früh aufstehen und hellwach sein heißt es für die Handballerinnen des SV Germania Fritzlar. Schon um 7 Uhr muss das Team zu seiner Auswärtspartie am Sonntag in der 3. Liga Ost aufbrechen. Denn um 13 Uhr trifft es in der Arena Leipzig auf die Bundesliga-Reserve des HC Leipzig.

„Bei diesen Reisestrapazen wollen wir in Leizpig auch etwas mitnehmen“, sagt SVG-Trainerin Viktoria Marquardt. Dennoch dürfte auf die Germania in der Messestadt die schwierigste Auswärtsaufgabe der Saison warten. Denn die HCL-Reserve ist mit zahlreichen Talenten gespickt. Allen voran: Nele Reimer. Die Halblinke gilt als eines der größten Talente des deutschen Handballs. Inzwischen ist die 18-Jährige auch aus dem Bundesligateam der Leipziger nicht mehr wegzudenken. Drei Treffer gelangen ihr zuletzt beim Remis gegen Ligaprimus Thüringer HC.

Dafür stand die Rückraumspielerin der Reserve von Trainerin Marion Mendel jedoch nicht zur Verfügung. Die verlor prompt ihr erstes Heimspiel gegen den HC Salzland mit 17:27. Neben der gebürtigen Rostockerin sind Torhüterin Nicole Roth, die beiden Außen Isa-Sophia Rösike und Lisa-Marie Ostwald sowie Spielmacherin Michelle Urbricht in dieser Saison bereits in Deutschlands höchster Spielklasse aufgelaufen.

Daneben verfügt das Team mit der 16-jährigen Halblinken Anna-Lena Plate, die beim dänischen Spitzenclub Viborg HK ausgebildet wurde, sowie Linksaußen Joanna Rode und Rückraumspielerin Lisa Loehnig über weitere Top-Talente. Folgerichtig bezeichnet HCL-Trainerin Mendel ihr Team als „reine Ausbildungsmannschaft“. Für die meisten Spielerinnen bildet die 3. Liga den Übergang zur Bundesliga.

Starker Rückraum

Vor allem den starken Gästerückraum mit Reimer, Urbricht und Loehnig müssen die Domstädterinnen in den Griff bekommen. „Keine Experimente“ will SVG-Trainerin Marquardt wagen. Sie setzt auf die bewährte 6:0-Deckung mit Melina Horn und Janina Dreyer im Mittelblock.

Am Kreis ist die formstarke Johanna Fischer wieder erste Wahl. Sollte das Spiel ausgeglichen verlaufen, könnte am Ende die Erfahrung entscheiden. Mit einem Durchschnittsalter von 17,1 Jahren ist die HCL-Reserve das jüngste Team der Liga, was sich vor allem in der mangelnden Konstanz der Mannschaft wiederspiegelt. (mgx)

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