3. Liga: Kirchhof gegen Bad Salzuflen klarer Favorit - alle Spielerinnen an Bord

„Noch konzentrierter“

Mittlerweile ganz schwer zu halten: Kirchhofs Kreisläuferin Kim-Chiara Mai (vorn), die sich hier gegen zwei Mindenerinnen durchsetzt. Gegen Bad Salzuflen peilt sie mit ihrer Mannschaft den 16. Saisonsieg an. Foto: Kasiewicz

kirchhof/bad salzuflen. Der Vorsprung wächst. Neun Spieltage vor Schluss ist die SG 09 Kirchhof in der 3. Handball-Liga Ost klar aufAufstiegskurs. Weil sich der Zweitliga-Absteiger selbst schadlos hält, während die Verfolger am letzten Spieltag Federn ließen. Eine vielversprechende Ausgangsposition also vor dem Heimspiel gegen Handball Bad Salzuflen (Sa. 18 Uhr Stadtsporthalle Melsungen) mit der Aussicht, der spielfreien Konkurrenz weiter zu enteilen.

„Trotzdem müssen wir voll konzentriert zur Sache gehen“, appelliert Abwehrchefin Rafhaela Priolli an ihre Mannschaftskameradinnen. Und meint „noch konzentrierter“ als gegen Union Halle, wobei trotz des klaren Sieges Luft nach oben war. Als Wundertüte reist nun Bad Salzuflen an. Schon während der gesamten Saison von Verletzungspech gebeutelt, rückte das Team von der neuen Trainerin Andrea Leiding immer enger zusammen und war damit für einige Überraschungen gut. Wie der letzte 26:25-Coup bei der HSG Blomberg-Lippe II.

„Das können wir aber sicherlich nicht jede Woche abrufen“, dämpft Managerin Christina Tornau die Erwartungen für das Gastspiel beim Tabellenführer. Zumal mit Edith Ilyes, Kateryna Lippert nd bianca Henke wieder drei Leistungsträgerinnen ausfallen und der Einsatz von Eniko Beke fraglich ist.

Bleibt für Markus Berchten als „größter Gefahrenherd“ Kathrin Hill. „Sie kurbelt das Spiel sehr gut an und ist selbst torgefährlich“, sagt der SG-Trainer über die gegnerische Spielmacherin, der in Blomberg neun Treffer gelangen. Trotzdem will er seine 6:0-Deckung eher defensiv ausrichten, was im HInspiel (42:30) nach harter Gegenwehr des Gastgebers in der ersten Hälfte der Schlüssel zum Sieg war.

Seitdem hat sich seine Mannschaft kontinuierlich weiter entwickelt. Etwa Kim-Chiara Mai auf der für sie bis dato ungewohnten Kreisläufersposition. „Sie hat mittlerweile die Automatismen drin und löst sich im richtigen Augenblick“, lobt Kirchhofs Trainer die 18-Jährige, die zudem bei Abprallern stets hellwach ist. Mittlerweile in Abwehr und Angriff eine feste Größe - mit Entwicklungspotenzial. Wie die gesamte Mannschaft, was die Aufgabe für die tapferen Ostwestfälinnen wohl noch schwerer macht.

Von Ralf Ohm

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