3.Liga: SVG im Spitzenspiel gegen Marienberg vor hoher Hürde

Ohne Laura Denecke

Kein Durchkommen: Fritzlars Esther Meyfarth (am Ball) wird hier von Marienbergs Evelina Kalasauskaite gestoppt. Foto: Kasiewicz

Fritzlar. Normalerweise erreicht unsere Sportredaktion die Handball-Trainer auf der Arbeit oder beim Mittag. Nicht so Robert Flämmich. Der Trainer des Handball-Drittligisten HSV Marienberg frönte vor dem Spitzenspiel gegen die SV Germania Fritzlar (Sa., 17.30 Uhr) einem seiner liebsten Hobbys. Und so erreichte ihn unser Anruf mitten auf der Skipiste.

Entsprechend entspannt sieht Flämmich dem Spitzenspiel gegen die zweitplatzierten Domstädterinnen entgegen. „Fritzlar ist Favorit. Wir stehen gut da und sind mit unseren Leistungen bisher zufrieden“, sagt der 35-Jährige. Dabei lässt sich der Tabellendritte auch von den zuletzt durchwachsenen Ergebnissen nicht entmutigen. „Vielleicht gelingt uns eine Revanche für die Hinspielniederlage“, sagt Flämmich. „Disziplin gepaart mit Wille“, ist laut dem B-Lizenz-Inhaber das Rezept, mit dem die Germania zu knacken sein dürfte. „In den letzten zehn bis fünfzehn Minuten fehlt uns oft der Wille, da bin ich gefragt, als Trainer alles aus der Mannschaft herauszukitzeln.“

Das Team der Sachsen ist hochkarätig besetzt. Mit Spielmacherin Eva Kracmanova (94/51 Tore), den beiden Außen Jana Foksova (86/19) und Karin Scherova (65) sowie der bundesliga-erfahrenen litauischen Nationalspielerin Evelina Kalasauskaite (84/4) verfügt die Flämmich-Sieben über exzellente Einzelspielerinnen, mit denen es die SVG-Defensive zu tun bekommt. Zuletzt standen dem HSV-Coach nur acht Feldspielerinnen zur Verfügung. Gegen die Germania kann Flämmich aber wieder aus dem Vollen schöpfen.

Marquardt ehrgeizig

„Wir wollen die zwei Punkte holen“, gibt SVG-Trainerin Viktoria Marquardt die Marschroute vor. Trotz der Pause verlief die Vorbereitung auf das Topspiel nicht optimal. Häufig standen der Übungsleiterin krankheitsbedingt nur fünf bis sechs Spielerinnen zur Verfügung. Torjägerin Laura Denecke (Erkältung) und Kapitänin Maria Pirvan (Mandelentzündung) werden am Samstag definitiv fehlen. Gegen Marienberg, das zwischen einer 3:3 und einer 6:0-Abwehrformation wechselt, fordert Marquardt von ihrem Team im Angriff viel Bewegung ohne Ball. Im Rückraum wird daher neben Spielmacherin Esther Meyfarth auch auf Melina Horn und Janina Dreyer mehr Verantwortung zukommen. (mgx)

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