3.Liga Ost: SVG bei Leipzigs Talenten gefordert

Schafft Fritzlar den dritten Sieg in Folge?

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Lena

Fritzlar. Sie sind nur schwer ausrechenbar, die Reserveteams der Erst- und Zweitligisten, weil deren Aufstellung zumeist vom Spielplan der ersten Mannschaft abhängt. Auf einen richtig unangenehmen Gegner treffen daher die Drittliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar, die am Sonntag (16 Uhr) zur Bundesliga-Reserve des HC Leipzig reisen.

Und weil die Handball-Bundesliga der Frauen auf Grund der anstehenden Weltmeisterschaft in Dänemark bereits seit mehreren Wochen pausiert, kann die HCL-Reserve personell aus dem Vollen schöpfen. Das bekam zuletzt der HSV Marienberg zu spüren, der in eigener Halle eine 21:26-Niederlage kassierte.

Zuletzt waren mit den Linkshänderinnen Franziska Peter und Kaya Diehl sowie den Außen Michelle Urbicht und Helena Hertlein vier Spielerinnen aus dem Bundesliga-Kader für das Drittliga-Team im Einsatz. Daneben zählen Rückraumspielerin Lisa Loehnig und Kreisläuferin Nina Reißberg zu den Leistungsträgerinnen des Teams von Trainerin Marion Mendel.

„Leipzig spielt einen schnellen Ball und hat individuell gut ausgebildete Spielerinnen“, sagt SVG-Coach Frank Mai. Viel Arbeit also für den SVG-Mittelblock um Hannah Puntschuh und Johanna Fischer. Dabei darf die Germania sich nicht wie zuletzt gegen Osterode und Halle eine Aufwärmphase leisten, sondern muss gleich voll da sein. „Ansonsten kann das in Leipzig schnell gefährlich werden“, warnt Mai. Der SVG-Übungsleiter ist trotz der schwierigen Personalsituation optimistisch. Die Domstädterinnen reisen mit dem Rückenwind von zwei Siegen in die Messestadt. Zudem hat sich im Rückraum besonders Fischer als Alternative hervorgetan. Und wenn die Germania aus ihren starken Defensive über Bibiana Huck und Lena Dietrich noch zu einfachen Toren aus dem Gegenstoß kommt, sollte dem dritten Sieg in Folge nichts im Wege stehen. (mgx)

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