3. Liga: Fritzlar ist zu Gast in Bayreuth

Schwäche ausnutzen, Stärke einbringen

Viktoria

Fritzlar. Die letzten beiden Auswärtspartien in der 3. Liga Ost blieben ohne zählbaren Erfolg für die Handballerinnen des SV Germania Fritzlar. Jetzt soll bei HaSpo Bayreuth am Samstag (17.30 Uhr, Schulzentrum Ost Bayreuth) wieder gepunktet werden.

Die Spielerinnen aus der Wagnerstadt müssen dafür in jedem Fall ernst genommen werden. Fritzlars Trainerin Viktoria Marquardt erwartet einen offenen Schlagabtausch. Denn Übungsleiter Thomas Hankel hat aus dem Aufsteiger auf Anhieb ein Team gemacht, das sich überraschend im oberen Tabellendrittel festgesetzt hat. Unter dem Code „Mission 3.0“ verbarg sich für diese Saison lediglich der angestrebte Klassenerhalt.

Was zuletzt trotz knapper Niederlage in Badenstedt schon vier Spiele vor Saisonende erfolgreich umgesetzt wurde. Ein weiterer Grund, warum die Hankel-Sieben gegen den SVG völlig frei aufspielen kann. Was die Bayreutherinnen schmerzt, sind zuletzt vier Partien ohne jeden Punktgewinn. Erklärbar, selbst wenn mit der Niederlage gegen Kirchhof eine 854 Tage währende Siegesserie vor heimischem Publikum zu Ende ging, und auch die Begegnung gegen Blomberg-Lippe II mit einer Pleite endete. Denn mit Lena Mergner (Kapselverletzung) fiel nach Laura Fischer (Kreuzbandriss) die zweite Kreisläuferin und wichtige Stütze der Abwehr aus. Was jetzt jedoch auch in einer Trotzreaktion enden könnte und die Fritzlarer Aufgabe damit nicht leichter macht.

Deshalb gibt Marquardt auch nichts auf eventuelle Aufstellungssorgen des Gegners, sondern verlässt sich lieber auf die eigenen Stärken. Als da wären Esther Meyfarth („Sie spielt eine fantastische Rückrunde“), Kreisläuferin Johanna Fischer („Momentan die klare Nummer Eins auf der Position“) und Torfrau Vanessa Maier („Seit die Doppelbelastung mit Bad Wildungen weg ist, wird sie immer stärker“). (ko) Foto: Hahn

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