3. Liga Ost: SV Germania Fritzlar empfängt den MTV Altlandsberg zum Spitzenspiel

SVG sinnt auf Revanche

Mit Volldampf voraus: Linkshänderin Melina Horn will mit dem SV Germania Fritzlar im Spitzenspiel gegen den MTV Altlandsberg den 24. Heimsieg in Serie feiern. Foto: Hahn

Fritzlar. Spannung ist garantiert, wenn die Drittliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar den Tabellenzweiten MTV Altlandsberg zum Spitzenspiel empfangen. (So. 17 Uhr, König-Heinrich-Sporthalle)

Denn die Gäste wollen unbedingt aufsteigen und haben sich zu diesem Zweck kurz vor Beginn der Rückrunde noch mit der 20-jährigen bulgarischen Nationalspielerin Gloria Pavlova (zuletzt Krim Mercator Ljubljana) verstärkt. „Sie waren noch an anderen höherklassigen Spielerinnen dran“, weiß Steffen Schmude zu berichten. Der SVG-Team-Manager erwartet daher einen „extrem starken Gegner.“

Dabei sind die Gäste alles andere als gut in die Rückrunde gestartet. Nur eine der letzten vier Partien konnte das Team von Trainer Fabian Lüdke gewinnen - trotz Neuverpflichtung Pavlova und dem Comeback der zweitliga-erfahrenen Rechtsaußen Mandy Gramattke.

Wie die Domstädterinnen setzt auch der MTV auf eine solide Defensive. Lüdke lässt seine Mannschaft in einer offensiven 3:2:1-Formation decken, in der die 19-jährige Polin Lucyna Trzczek als Speerspitze fungiert. Und aus der die Brandenburgerinnen schnell in den Gegenstoß umschalten, wo besonders die flinke Außen Annika Fleck für Torgefahr sorgt. Von den SVG-Handballerinnen um Laura Denecke und Melina Horn ist im Angriff gegen die offensive Deckung viel Bewegung ohne Ball gefordert. Mit der erst 19 Jahre alten Jennifer Höft verfügt Altlandsberg zudem über eine talentierte Torfrau.

Steigerungsbedarf besteht hingegen im Angriff, wo sich die Lüdke-Sieben zuletzt zahlreiche Fehlwürfe leistete. Im rechten Rückraum machte sich besonders das Fehlen der früheren Kirchhofer Zweitliga-Spielerin Manja Berger bemerkbar, die wegen Schulterproblemen pausiert. Daneben muss der Tabellenzweite gegen die Germania auch auf Kapitänin Sophie Lütke verzichten. Die Halblinke erlitt in der Partie gegen den HSV Marienberg eine Kopfverletzung.

Doch mit der Ex-Frankfurterin Kristina Domann, Lisa Mandelkow und der Ungarin Viktoria Varkonyi verfügen die Brandenburgerinnen im Rückraum weiterhin über schlagkräftige Alternativen, wobei Varkonyi sich zuletzt auch als Kreisläuferin auszeichnen konnte.

Das Hinspiel verloren die Domstädterinnen mit 18:22 „Wir haben mit ihnen noch eine Rechnung offen und wollen unbedingt gewinnen“, erklärt Schmude. Auch, um die eindrucksvolle Serie von 23 Heimsiegen fortzusetzen. (mgx)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.