3.Liga Ost: SVG empfängt Bad Salzuflen

Steigerung ist gefordert

Mike

Fritzlar. Nach dem enttäuschenden Auswärtsauftritt in Altlandsberg ist bei den Drittliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar in Bestbesetzung Wiedergutmachung angesagt. Mit dem Tabellenzweiten SG Handball Bad Salzuflen stellt sich am Sonntag (17 Uhr, KHS-Sporthalle) jedoch ein Topteam in der Domstadt vor.

„Bad Salzuflen hat sich gut verstärkt und kommt nach dem Sieg gegen Marienberg mit richtig Selbstvertrauen zu uns“, warnt SG-Trainer Frank Mai. Der 51-Jährige kann am Sonntag jedoch nicht dabei sein weil er krank geschrieben ist (wir berichteten).

Vor allem im Rückraum sind die Lipperinnen stark besetzt. Mit Kathrin Hill, die mit 41 Treffern die Torschützenliste anführt, verfügt das Team über die wohl beste Spielmacherin. Neben ihr zählen die beiden Halben Nina Jacobkersting (30 Saisontore) und Kateryna Lippert (20) zu den Leistungsträgerinnen. Unter ihrem Mädchennamen Valyushek spielte Lippert lange beim ukrainischen Spitzenteam Motor Saporoshije in der Champions League, ehe sie zur HSG Blomberg-Lippe wechselte. Für Alternative im Rückraum sorgt zudem Lisa Huch vom MTV Rohrsen, die sich dem Tabellenzweiten kurzfristig angeschlossen hat.

Ein schlechtes Omen?

Mit ihr und SG-Trainer Mike Bezdicek haben die Domstädterinnen keine guten Erfahrungen gemacht. Im September 2013 hatte der 86-fache Nationalspieler das damalige Schlusslicht MTV Rohrsen übernommen - und prompt zu einem 20:18-Erfolg bei der Germania geführt.

Die Gäste verfügen über eine kompakte Deckung und setzen auf eine 5:1- oder 4:2-Abwehr. Von Angela Cioca, Esther Meyfarth, Laura Denecke und Janina Dreyer ist mehr Bewegung im Rückraum gefordert, als bei der Pleite in Altlandsberg, wo den Domstädterinnen nach Wiederanpfiff nur sechs Treffer gelangen. (mgx) Foto: Haun/nh

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