3. Liga Ost: Letztes Auswärtsspiel

SV Germania Fritzlar sinnt in Mainz auf Revanche

Constantin Cojocar
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Constantin Cojocar

Fritzlar. Die Spielerinnen des SV Germania Fritzlar sinnen gegen die SG TSG/DJK Mainz-Bretzenhaim auf eine Revanche. Das letzte Spiel endete mit einer 20:22-Niederlage. 

Wenn die Spielerinnen des SV Germania Fritzlar nach dem letzten Spieltag die aktuelle Saison der 3. Handball-Liga Ost Revue passieren lassen werden, dürfte eine Partie noch mal für richtig Unmut sorgen.

Das 20:22 gegen die SG TSG/DJK Mainz-Bretzenheim nämlich, die bisher einzige Heimniederlage der Domstädterinnen. Vielleicht fällt der nachträgliche Unmut ja auch etwas gedämpfter aus. Dann nämlich wenn im kommenden Duell beim ehemaligen Zweitligisten (Sa. 19.45 Uhr IGS Mainz-Bretzenheim) die wiedergutmachung gelingt.

Für einen Sieg muss alles stimmen

„Zweimal innerhalb einer Saison gegen die gleiche Mannschaft zu verlieren geht gar nicht“, bestätigt Trainer Constantin Cojocar die Fritzlarer Revanchegelüste. In dem vollen Bewusstsein, „dass für einen Sieg bei uns alles stimmen muss.“ Die traditionell sichere Abwehr um Esther Meyfarth ist dabei das geringere Problem.

Das größere: das 6:0-Bollwerk der SG, die auch nur 13 Gegentore mehr als die Germania kassiert hat. Dank des starken Mittelblocks mit Kreisläuferin Hanna Dankwardt und Lena Kahnert. Die frischgebackene Polizei-Europameisterin, die zudem im Angriff (90 Feldtore) einen Lauf hat. Noch übertroffen von Rückraumkollegin Katharina Mack (106). Dafür, dass Mainz nicht nur aus der zweiten Reihe gefährlich ist, sorgt u.a. Linksaußen Linda Bach.

Mit guter Leistung bei den Fans für die Unterstützung bedanken

„Unsere Stärke ist unsere gute Balance“, sagt daher Trainer Christian Grzelachowski, der mit dem bisherigen Abschneiden (5. Platz) durchaus zufrieden ist. Mehr war nach Meinung des 37-Jährigen ehemaligen Zweitliga-Coaches der Vulkan Ladies nach dem Kreuzbandriss von Linkshändern Kim Maren Quetsch, die auch gegen Fritzlar ausfällt, nicht drin. Mehr soll aber mit leicht verstärkter Mannschaft in der nächsten Saison möglich sein, wenn (nach dann drei Jahren) die Rückkehr in die 2. Liga angepeilt wird.

Im letzten Heimspiel geht es darum, „uns bei unseren Fans mit einer guten Leistung für die tolle Unterstützung zu bedanken“ (Grzelachowski). Die soll dann möglichst in den neunten Heimsieg münden. Um damit Fritzlar in der Tabelle zu überholen und so den Sieg bei der Germania noch zu vergolden.

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