3. Liga Ost: Unruhe bei FSG Ober-Eschbach/Vortaunus – Fritzlar bangt um Holeczy

Trainerwechsel bei SVG-Gegner

Auf und davon: SVG-Rechtsaußen Bibiana Huck ist für ihre schnellen Tempogegenstöße bekannt. Foto: Hahn

Fritzlar/Ober-Eschbach. „Das wird nicht einfach“, weiß Lucky Cojocar, Trainer der Drittliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar. Denn nach dem Sieg gegen Tabellenführer Gedern-Nidda erwartet die Domstädterinnen mit dem Ex-Zweitligisten FSG Ober-Eschbach/Vortaunus (Sa. 19.45 Uhr) das nächste Spitzenteam der Liga.

„Das ist eine gute, erfahrene und gefestigte Mannschaft“, weiß der neue Fritzlarer Übungsleiter. Vor allem im Rückraum sind die Gastgeberinnen mit der Halblinken Juliane Grauer, Linkshänderin Saskia Schwiering und der Ex-Kirchhoferin Andrea Mertens, die der FSG bereits für die kommende Saison zugesetzt hat, stark besetzt.

Daneben sind Linksaußen Lisa Lichtlein und Aleksandra Baranowska zu beachten. Die starke Torhüterin spielte mit Lublin von 2012 bis 2014 sogar in der Champions-League und entschied sich trotz mehrerer Angebote aus der 2. Liga für einen Wechsel zu den Südhessinnen. „Ober-Eschbach ist von jeder Position gefährlich“, warnt Cojocar.

Die FSG ist mit diesem Kader eigentlich ein heißer Anwärter auf die Meisterschaft in der 3. Liga Ost – allerdings rumort es in dieser Saison gewaltig neben dem Parkett. Nach nur vier Partien und 2:6-Punkten trennte sich der Verein im Oktober von Trainer Slobodan Jankovic. Im November übernahm Holger Hölzinger das Ruder – und warf jetzt nach dem 22:22-Remis beim Tabellenvorletzten Kriftel hin. Dabei trat Hölzinger ungeschlagen ab und holte 8:2-Punkte aus den letzten fünf Partien.

„Es gab einfach keine Basis mit Manager Gerhard Döll“, gab der Trainer gegenüber der Taunus-Zeitung an. Gegen die Germania gibt nun der frühere Hüttenberger Zweitliga-Spieler Marc Langenbach seinen Einstand. Er kennt die FSG bestens und hatte sie bis zum April 2017 bereits trainiert. „Das kann ein Vorteil für Ober-Eschbach sein“, weiß Cojocar.

Allerdings will der 47-jährige Rumäne sich mit derlei Nebenschauplätzen nicht befassen: „Wir schauen nur auf uns und wollen unsere Leistung aufs Parkett bringen.“ Fraglich ist der Einsatz von Linksaußen Anna Holeczy (Knieprobleme). Ansonsten will die Germania mit altbewährten Mitteln zum Erfolg kommen: Einer sicheren 6:0-Formation, aus dem die SVG-Offensive um Esther Meyfarth und Bibiana Huck mit ordentlich Dampf nach vorne spielt. Damit auch Cojocars Auswärtsdebüt erfolgreich verläuft. (mgx)

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