3. Liga: Bad Salzuflen verfügt über starke Offensive

Variantenreiches Spiel ist gefordert

Frank

Fritzlar/Bad Salzuflen. Nach dem überzeugenden Heimsieg im Spitzenspiel gegen den MTV Altlandsberg und dem Sprung auf Platz Eins wollen die Drittliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar nachlegen. Am Sonntag (17 Uhr, Neues Schulzentrum Aspe) reist das Team von Trainer Frank Mai zur SG Handball Bad Salzuflen.

„Vorher waren wir die Jäger, jetzt sind wir die Gejagten“, weiß Mai. Mit den Lipperinnen erwartet die Domstädterinnen ein unangenehmer Gegner. Für „unberechenbar“ hält sie Mai gar, denn die Gastgeberinnen bezwangen zuletzt die Spitzenteams Altlandsberg und Marienburg, um sich dann dem Tabellenschlusslicht HSV Union Halle klar 27:35 geschlagen zu geben.

Besonderen Respekt hat der SVG-Trainer zudem vor seinem Gegenüber Mike Bezdicek. Denn der 86-fache Nationalspieler galt als Abwehrspezialist - und lässt auch seine Mannschaft in verschiedenen Abwehrformationen decken. Zumeist setzt 47-Jährige aber auf eine 4:2 oder 5:1-Formation, in der Linksaußen Viola Pallas als Vorgezogene agiert. Eine Deckungsvariante, die insbesondere der zuletzt formstarken SVG-Spielmacherin Xenia Ahrend in die Karten spielen dürfte. Das Prunkstück der Gastgeberinnen ist hingegen die Offensive - mit 412 Treffern die stärkste der Liga. Spielmacherin Kathrin Hill führt mit 99 Saisontoren die Torschützenliste an. Neben ihr zählen die Halben Lisa Huch, Elena Reuschel und Nina Jacobkersting zu den absoluten Leistungsträgerinnen. Nicht zu unterschätzen ist jedoch auch die Flügelzange um Pallas und die erst 17-jährige Rechtsaußen Celine Brilka. Im Hinspiel allerdings bekamen Melina Horn, Esther Meyfarth und Hannah Puntschuh die SG-Offensive problemlos in den Griff. Nur 18 Treffer gelangen Salzuflen damals - so wenige wie in keiner anderen Partie.

Dazu muss Gäste-Trainer Bezdicek auf Torjägerin Kateryna Lippert verzichten. Die Rückraumspielerin zog sich im Training eine Achillessehnenverletzung zu. Allerdings konnte sich das Team mit Rückraumspielerin Catharine Reiche (von Blomberg II) und Torhüterin Laura Sandmann (vom Oberligisten TV Verl) noch einmal verstärken. SVG-Trainer Mai wünscht sich von seiner Sieben einen couragierten Auftritt wie am vergangenen Wochenende. „Zuhause sind wir bärenstark, aber wir müssen auswärts noch mit mehr Elan auftreten und von Beginn an hellwach sein“, sagt der 51-Jährige. (mgx) Foto: nh

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