3. Liga: Kirchhofs Sabljak taut nach dem Seitenwechsel auf

Visser nicht zu stoppen

Unaufhaltsam: Kirchhofs Kreisläuferin Dionne Visser lässt hier Frankfurts Tülay Bayram (rechts) alt aussehen. Foto: Kasiewicz

Melsungen. Drittes Spiel, dritter Sieg: Mit 33:24 (18:11) besiegten die Handballerinnen der SG Kirchhof den Frankfurter HC und haben damit einen gelungenen Saisonstart in der 3. Liga Ost hingelegt.

Dafür mussten die SG-Handballerinnen, bei denen Kreisläuferin Kim Mai (Oberschenkelverletzung) kurzfristig ausfiel, allerdings viel Widerstand brechen. „Das war ein unangenehmer Gegner“, fand SG-Spielmacherin Simone Larsen Poulsen. Denn die Gäste, die auf Spielmacherin Beatrice Zacharias (Knieverletzung) verzichten mussten, wehrten sich tapfer und führten dank der individuellen Qualität der beiden Halben Sabrina Genilke und Svjetlana Kresovic sowie der Spielmacherin Kathleen Müller zunächst mit 2:0 (3.) und 5:3 (11.). „Wir haben unseren Rhythmus nicht gefunden und haben uns im Angriff in Eins-gegen-Eins-Situationen verzettelt“, ärgerte sich Christian Denk. Erst nach einer Auszeit des SG-Trainers steigerten sich die Gastgeberinnen.

Denn jetzt legte Danique Boonkamp im Rückraum ihre Zurückhaltung ab. Zudem agierte die SG in der Offensive mit mehr Tempo und stieß mutig in die Lücken, was Räume für Kreisläuferin Dione Visser schaffte. Bis zum 12:11 (23.) hielten die Brandenburgerinnen die Partie offen, dann zog Kirchhof dank der überragenden Niederländerin bis zur Pause auf 18:11 davon.

Und gab auch nach Wiederanpfiff den Ton an. Weil die SG in der Offensive das Tempo hoch hielt, Visser am Kreis exzellent arbeitete und nun auch Diana Sabljak im rechten Rückraum für Torgefahr sorgte. Zudem kam die Denk-Sieben endlich im Tempogegenstoß durch Hannah Grothnes und Lisa-Marie Berz zum (leichten) Torerfolg. „Wenn wir im Angriff Gas gegeben haben, war es einfach, Tore zu werfen“, lobte Larsen Poulsen ihr Team.

Als die Spielmacherin per Unterarmwurf zum 28:16 (48.) traf, drohte den Gästen gar ein Debakel. Soweit kam es aber nicht, weil die SG-Handballerinnen in der letzten Viertelstunde wieder einen Gang zurückschalteten. • SG: Siggard (1.-20., 5 Paraden/8 Gegentore), Küllmer (7/16)– Grothnes 1, Lucas, Boonkamp 5, Nolte 1, Kühlborn 5, Sabljak 4/1, Larsen Poulsen 3, Wäscher, Maarse 1, Berz 1, Visser 12/1, Mai. FHC: Wagner (1.-38., 7/23), Silva Alfonso (38.-60., 11/10), Schneider – Heinrich 1, Henschel, A. Zacharias, B. Zacharias, Bayram, Kresovic 5, Mudri, Weier 1/1, Müller 8, Genilke 8/2, Stiehl 1. Siebenmeter: 2/4:3/4. Zeitstrafen:6:14 Minuten. Schiedsrichter: Ahmad/Ulbricht (Barnstorf/Diepholz) - Zuschauer: 300.

Von Marcel Glaser

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