3. Liga: Fritzlar ist zu Gast beim Absteiger Hahlen

Zweite Reihe ist diesmal gefordert

Könnte in der Endphase der Saison auf mehr Einsatzzeit kommen: Fritzlars Jana Kurzbuch. Foto: Hahn

Fritzlar. Wenn die Handballerinnen des SV Germania Fritzlar im letzten Auswärtsspiel der Saison in der 3. Liga Ost beim TSV Hahlen antreten (Samstag, 17.30 Uhr, Sporthalle Hahler Feld, Minden), sind die Rollen klar verteilt.

Denn während die Domstädterinnen noch auf die Vizemeisterschaft schielen und als Minimalziel ihren dritten Tabellenrang absichern wollen, stehen die Gastgeberinnen seit ihrem 25:29 in Badenstedt am vergangenen Wochenende als Absteiger fest.

So verwundert es nicht, wenn Trainerin Viktoria Marquardt klare Worte findet: „Ich verlange von meiner Mannschaft einen Sieg. Wir wollen dort gewinnen und unsere gute Leistung aus dem Spiel gegen Kirchhof bestätigen“, sagt die ehemalige Bundesliga-Kreisläuferin. Ungeachtet dessen, dass Maria Pirvan weiter fehlen wird und auch Esther Meyfarth an einer leichten Blessur aus dem Lokalderby laboriert. Doch gerade diesen Blick auf einzelne, wenn auch wichtige Spielerinnen möchte Marquardt gar nicht haben. „Eine Mannschaft muss im Ganzen funktionieren. Da haben wir in dieser Saison einen ganz großen Schritt nach vorn gemacht. Wir sind inzwischen von jeder Position torgefährlich“, sagt sie.

Was sich so auch belegen lässt. Mal ist das Spiel über Sabine Kirmse oder Johanna Fischer am Kreis der Trumpf, mal das unwiderstehliche Gegenstoßspiel aus der starken Deckung heraus. Und wenn, wie in letzter Zeit, die Außen Jessica Kleinmann und Bibiana Huck aus dem Positionsspiel nicht treffen, sorgen Melina Horn und Laura Denecke von den Halbpositionen für die Tore. Aber es sind nicht nur die etablierten Kräfte, die die Mannschaft ausmachen. Deshalb werden auch Hannah Puntschuh und Jana Kurzbuch in Minden ihre Einsatzzeiten bekommen.

Für den TSV, der aus seinen letzten drei Heimspielen immerhin zwei Siege holte, steht der Saisonabschied vom eigenen Publikum an. Schon allein deshalb wird die Germania nicht auf Gastgeschenke hoffen dürfen. (ko)

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