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37:40 - Nun hat‘s auch die mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen erwischt

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Florian Maienschein
Florian Maienschein © Pressebilder Hahn

Die Siegesserie der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen ist beim Gipfeltreffen der A-Jugend-Bundesliga nach drei Erfolgen im vierten Spiel gerissen. Zwar lag der heimische Bundesliga-Nachwuchs bis zur Pause mit 20:19 in Führung, musste die HC Erlangen allerdings bis Mitte der zweiten Hälfte auf 24:32 davon ziehen lassen und verlor schließlich mit 37:40.

Erlangen - „Die Hypothek war dann einfach zu groß“, bekannte mJSG-Trainer Florian Maienschein. Dessen Team, das ohne Florian Drosten, Lasse Ohl (beide Einsatz im Bundesliga-Team) und Florian Potzkai (Einsatz in der zweiten Mannschaft) antrat, nach der Pause mit erheblichen Startschwierigkeiten zu kämpfen hatte. Die eigene 6:0-Abwehr hatte dabei wenig Zugriff auf eine Erlanger Mannschaft, „der vieles bis alles gelang und die sich förmlich in einen Rausch spielte“ (Maienschein).

Die Folge: Mit einem fulminanten 6:0-Lauf drehte das HC-Team von Andreas Slowik einen 20:21-Rückstand binnen Minuten in eine 25:21-Führung, indem die Gastgeber vor allem konsequent über den erweiterten Tempogegenstoß ihre Chancen nutzten und sich nicht von den Nordhessen in den Positionsangriff drängen ließen.

Immerhin: Mitte der zweiten Halbzeit ging ein „kleiner Ruck“ durch die mJSG-Mannschaft, die sich ins Spiel zurück kämpfte und beim 36:38 (59.) und 37:39 (60.) wieder in Schlagdistanz war. „Am Ende haben uns dann die Körner gefehlt“, resümierte Maienschein.

Dabei war sein Team gut in die Partie gestartet. Eine offensive 5:1-Deckung, die viel Bereitschaft und Einsatz zeigte, provozierte Ballverluste im Positionsangriff der Erlanger Aufbaureihe, während die Gäste im Positionsangriff selbst Lösungen gegen die HC-Abwehrformation fanden.

Nach 20 Minuten zeigte die mJSG dann allerdings eine erste Schwächephase, durch denr die Gastgeber den Rückstand bis zum Seitenwechsel verkürzen konnten. Ein Signal, dass in der zweiten Hälfte dann sogar die Wende brachte. (Von Kornelia Wilhelm)

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