3. Handball-Liga Ost: 23:24-Heimniederlage des TV Jahn gegen die Rimpar-Wölfe

Abstiegsangst bleibt präsent

Balance verloren: Duderstadts Janis Grisanovs (re.) verliert gegen Rimpars Janis Gremzde den Halt. Foto: Jelinek

Duderstadt. Nach der unnötigen 23:24 (6:11)-Niederlage in der 3. Handballliga gegen die DJK Rimpar Wölfe aus Würzburgs Norden geht beim TV Jahn Duderstadt wieder die Abstiegsangst um. „“Wir haben unsere klaren Möglichkeiten in entscheidenden Phasen nicht genutzt und häufig überhastet abgeschlossen“, sah Jahn-Trainer Ekkehard Loest den Hauptgrund für diese Niederlage.

Die Gäste hingegen legten den Grundstein für ihren Sieg bereits in den ersten 30 Minuten, die die Gastgeber völlig verschlafen hatten, so dass die Gäste mit einem beruhigenden Vorsprung von immerhin fünf Toren beim 11:6 in die Pause gehen konnten. „Wir haben da allerdings ohne jeden Druck auf die gegnerische Abwehr gespielt, die Mannschaft wirkte regelrecht behäbig“, beobachtete Loest, der in der Pause laut werden musste, um seine Spieler wachzurütteln.

Jahn wie ausgewechselt

Wie ausgewechselt wirkten in der Tat die Eichsfelder, die Tor um Tor an den Gegner herankamen und sogar nach 39 Minuten durch einen 8:1-Lauf mit 14:12 in Führung gingen. Auch mit der kämpferischen Leistung seiner Spieler konnte der Jahn-Coach jetzt zufrieden sein. Vor allem drehte nun auch Grazvydas Sereicikas auf, war selten in seinem Tordrang von den Wölfen zu halten und am Ende mit sieben Treffern erfolgreichster Jahn-Werfer.

Die Duderstädter führten auch noch nach 44 Minuten mit 16:15. In der Folgezeit blieb das Spiel bis zum Schlusspfiff ungemein spannend, keine Mannschaft konnte sich in der letzten Viertelstunde entscheidend absetzen. „Uns fehlte in dieser Phase so ein wenig die Durchschlagskraft“, bemängelte Loest. Hinzu kam, dass in dieser entscheidenden Schlussphase Frederik Brandes einen Siebenmeter verwarf und auch einen Wurf von Außen nicht im gegnerischen Tor unterzubringen vermochte.

Durch Zeitstrafen geschwächt

„Wir haben uns dann durch unglückliche Zeitstrafen selbst geschwächt“, meinte der Duderstädter Trainer, der dennoch mit der Abwehrleistung seiner Mannschaft durchaus zufrieden sein konnte, die aber vorn zu viel liegen ließ und am Ende als unglücklicher Verlierer gesenkten Hauptes vom Feld ging.

TV Jahn: Wedemeyer, Krüger - Krist 1, Kesilis 1, Brandes 4/1, Tetzlaff, Sereicikas 7, Grisanovs 3, Swoboda, Meiser 4, Müller 2, Heim 1, Naß.

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