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Agustina Jaén Loro führt Kirchhof II zum Derbysieg in Fritzlar

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Voller Einsatz: Kirchhofs Agustina Jaén Loro (l.) versucht Fritzlars Paulina Kauffeld zu stoppen.
Voller Einsatz: Kirchhofs Agustina Jaén Loro (l.) versucht Fritzlars Paulina Kauffeld zu stoppen. © Pressebilder Hahn

Die SG 09 Kirchhof II ist der strahlende Sieger im Derby der Handball-Oberliga. In einem offenen Schlagabtausch musste sich das favorisierte Team von SG-Trainer Martin Denk allerdings mächtig strecken, um die kampfstarken Gastgeberinnen am Ende mit 23:19 (13:10) zu bezwingen.

Fritzlar – „Eine Kraftsache“, die für SVG-Trainerin Susanne Bachmann Mitte der zweiten Halbzeit den Unterschied im Nachbarschaftsduell ausmachte. In dem von Beginn an die Abwehrreihen dominierten und die eingewechselten Torhüterinnen Paula Ritter (SVG) und Bianka Kovacs-Virag (SG) immer mehr zum Faktor wurden. Bereits kurz vor der Pause gelang es den Gästen sich in der bis dato ausgeglichenen Partie durch einen 3:0-Lauf durch die überragende Agustina Jaén Loro (2) und Lisa Peppler zum 12:9 (22.) ein kleines Polster zu verschaffen.

„Wir haben es uns nach der Pause schwer gemacht“, monierte Denk vor allem die hohe Fehlerzahl im Angriff seines Teams. Die Folge: Dank der Paraden von Ritter, die zuerst Julie Hafner von Rechtsaußen den Schneid abkaufte und kurz danach Spielmacherin Katharina Koltschenko das Nachsehen gab, fand das Bachmann-Team ins Spiel zurück. Glich beim 13:13 (38.) durch die Rückraumrechte Anna Holeczy aus, ehe Merle Bücker sogar mit ihrem Treffer die Führung gegen die Kirchhöferinnen erzielte (15:14, 41.).

Starke Torfrau Kovacs-Virag

Die Favoritinnen wankten, fielen aber nicht. Während bei den Fritzlarinnen die Kräfte langsam nachließen und sich „zu viele einfache Fehler“ (Bachmann) einschlichen, nutzten die Gäste, gestützt auf eine starke Torfrau Kovacs-Virag die sich bietenden Möglichkeiten. Und sorgten mit einem 6:0-Zwischenspurt für klare Verhältnisse.

„Wir haben es geschafft, wieder konsequenter zu sein und die einfachen Fehler zu reduzieren“, lieferte Rückraumschützin Lisa Peppler die Erklärung für die starke Schlussviertelstunde. Angetrieben von Jaén Loro (11/5) ließ das Denk-Team nicht mehr locker und machte spätestens beim 23:18 (58.) den Deckel auf den Derby-Sieg. Auch die kurze Deckung gegen Koltschenko und Jaén Loro durch Bücker und Alter konnte den Gästen nichts mehr anhaben. (von Kornelia Wilhelm)

Die Statistik:

Fritzlar: Dasenbrock (1.-22., ab 47., 7 Paraden/16 Gegentore), Ritter (23.-47., 5/7), Clobes (n.e.); Holeczy 4, Alter 3, Albus 1, Krause 2, Kauffeld 3, Oschmann 3, Bücker 1, Icke 2.

Kirchhof: Rehbein (2/9), Kovacs-Virag (ab 16., 10/10); Grunwald, Hafner 2, Seifert, Koltschenko 3, Gondermann, Sauerwald 2, Peppler 3, Jaén Loro 11/5, Weitzel, Burau 2.

SR: Hegebart/Stibitzky. Z: 85.

Siebenmeter: 0/0:5/7. Zeitstrafen: 4:2-Min.

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