Saison ist nach Trainingsverletzung für Bad Wildunger Linksaußen beendet

Viper Alina Otto erleidet Kreuzbandriss

Abgehoben: Die Bad Wildunger Linksaußen Alina Otto (rechts) hat beim Turnier in Melsungen Carlotta Fege vom Zweitligisten BSV Sachsen Zwickau versetzt.
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Abgehoben: Die nun verletzt mit einem Kreuzbandriss im rechten Knie ausfallende Bad Wildunger Linksaußen Alina Otto (rechts) hat beim Turnier in Melsungen Carlotta Fege vom Zweitligisten BSV Sachsen Zwickau versetzt.

Schock für Handball-Erstligist HSG Bad Wildungen: Linksaußen Alina Otto hat sich im Training einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen und fällt für den Rest der Saison aus.

Bad Wildungen. „Das ist extrem bitter“, sagt Vipers-Trainerin Tessa Bremmer über das Verletzungspech der 25-jährigen Werksstudentin im Innovationsmanagement. Zwar war Otto, die im Sommer 2019 nach Bad Wildungen zurückgekehrt war, bei der HSG seitdem hinter Anna-Maria Spielvogel die Nummer zwei auf der Linksaußenposition, hatte sich in dieser Saison aber mehr Einsatzzeiten als in der vergangenen Runde erarbeitet.

„,Otti‘ hat eineinhalb Jahre um mehr Spielanteile gekämpft, die sie sich auch verdient hatte. Auch deshalb ist jetziger Ausfall gerade für sie extrem bitter“, sagt Bremmer über die gebürtige Delmenhorsterin, die im Training mit vollem Tempo mit ihrem rechten Knie an einer Mitspielerin hängen geblieben war. Die ehemalige Bad Wildunger Jugendspielerin hatte bereits im April 2014 nach ihrem Wechsel im Sommer 2013 von den Vipers zum Erstligakonkurrenten VfL Oldenburg in Diensten der Niedersächsinnen einen Kreuzbandriss im linken Knie erlitten und hatte danach knapp zehn Monate pausieren müssen.

Auch jetzt wird die 1,71 Meter große Handballerin, die einst das Bad Wildunger Handballinternat besuchte und nach zwei Spielzeiten in Oldenburg und vier Jahren beim Zweitligisten SV Werder Bremen zu den Vipers zurückgekehrt war, erneut sicherlich mindestens ein halbes Jahr pausieren müssen, wobei ihr Vertrag in Bad Wildungen am 30. Juni 2021 ausläuft.

In Spielvogel, deren Kontrakt ebenso zu diesem Termin endet, steht Trainerin Bremmer somit bis zum geplanten Saisonende mit dem Spiel am 22. Mai beim Thüringer HC nur noch eine gelernte Linksaußen zur Verfügung.

Da Silva Pereira vor Comeback

Da trifft es sich gut, dass die Niederländerin aller Voraussicht nach schon am kommenden Samstag im Nachholspiel vom 2. Januar gegen die Neckarsulmer Sport-Union wieder auf Maria Ines Da Silva Pereira nach deren Operation am Syndesmoseband zurückgreifen. Seit Ende der vergangenen Woche nimmt die portugiesische Nationalspielerin wieder am Mannschaftstraining des Tabellenelften teil.

„Ihre Reha ist optimal verlaufen. Sie kann jetzt wieder alles mitmachen“, sagt Bremmer über die gelernte Spielmacherin. Auch wegen ihrer Beweglichkeit plant Bremmer die abwehrstarke 1,74 Meter große Regisseurin nun als erste Alternative auf der Linksaußenposition zu Spielvogel ein. (jh)

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