3. Liga: Samstag um 18 Uhr geht es los in Einbeck

Northeimer HC empfängt Schlusslicht Hannover-Burgwedel

Malte Wodarz spielt eine bärenstarke Saison. Am Samstagabend will er mit seinem NHC den nächsten Sieg einfahren. Archivfoto: Hubert Jelinek
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Malte Wodarz spielt eine bärenstarke Saison. Am Samstagabend will er mit seinem NHC den nächsten Sieg einfahren.

Der vierte Saisonsieg ist das Ziel, wenn Handball-Drittligist Northeimer HC am Samstag zu seinem nächsten Heimspiel antritt.

Northeim - Gegner in der Einbecker Stadionsporthalle ist ab 18 Uhr das Team von Handball Hannover-Burgwedel. Die Gäste aus der Landeshauptstadt reisen als punktloses Schlusslicht in den Süden Niedersachsens. Die Gastgeber rangieren dagegen nach sechs von 22 Spielen auf dem wichtigen sechsten Platz und wollen nach dem Erfolg gegen Leipzig II die nächsten Pluspunkte verbuchen.

Den Schwung mitnehmen! Das schreibt auch Trainer Carsten Barnkothe seinen Jungs ins Stammbuch. Sein Team hatte gegen die Sachsen vor allem in der ersten Hälfte im Angriff souverän agiert, doch klafften immer wieder Lücken in der Abwehr, dank derer Leipzig im Spiel blieb. Insbesondere die Schwächen in der Defensive will Barnkothe gegen den Hannoveraner Verein schließen, denn auch zwei ausgezeichnete Torleute wie Glenn-Louis Eggert und Yannis Pätz brauchen einen robusten Abwehrverbund vor der eigenen Kiste, um erfolgreich sein zu können.

Im Spiel gegen Burgwedel wird Eggert zusätzlich wieder von Björn Wenderoth unterstützt, der nach seiner Grippe zurück im Mannschaftstraining ist. Auf der halbrechten Seite, über die zuletzt Paul-Marten Seekamp und auch Malte Wodarz erfolgreich waren, sollte wieder Milan Stancic zum Einsatz kommen, der nach wie vor Steigerungspotenzial haben dürfte. Auch Tomislav Buhinicek, der gegen Leipzig noch auf der Bank saß, könnte gegenüber Matteo Neufing den Vorzug erhalten.

Gegner Handball Hannover-Burgwedel blieb bisher noch ohne zählbare Erfolge. Dennoch warnt Barnkothe nach dem Videostudium vor dem Team aus dem Nordosten der Landeshauptstadt. Die Truppe um Spielertrainer Marius Kastening (Bruder von Nationalspieler Timo Kastening) steigerte sich in den vergangenen Wochen und verlor zuletzt nur knapp daheim gegen den MTV Braunschweig mit 28:29. Nach vergeigtem Beginn drehte Burgwedel das Spiel am vergangenen Samstag Mitte der ersten Halbzeit, um es schließlich in der zweiten Hälfte doch wieder aus der Hand zu geben. 60 Sekunden vor Schluss gelang Kastening noch der 28:28-Ausgleich, aber Braunschweig sicherte sich in Unterzahl beide Punkte. Dennoch zeigte Burgwedel, dass man gegen Mannschaften aus dem Mittelfeld der Liga jederzeit für eine Überraschung gut ist. Der NHC sollte gewarnt sein.   (Axel Janßen)

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