Bad Wildungerin für Nationalmannschaft nominiert

Annika Ingenpaß steht vor ihrem Länderspieldebüt

Hände hoch: Die Bad Wildungerin Annika Ingenpaß (Mitte) hat sich gegen Pia Dietz (links) und Helena Mikkelsen (Halle-Neustadt) durchgesetzt.
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Hände hoch: Die Bad Wildungerin Annika Ingenpaß (Mitte) hat sich gegen Pia Dietz (links) und Helena Mikkelsen (Halle-Neustadt) durchgesetzt.

„Damit geht für mich ein Traum in Erfüllung“, sagte Annika Ingenpaß, nachdem sie von Bundestrainer Henk Groener für die Qualifikationsspiele zur Handball-WM gegen Portugal nominiert wurde.

Bad Wildungen – Dabei hat die 24-jährige beste Chancen im endgültigen 16er Kader, der nach Portugal reisen wird zu stehen, da sie neben Luisa Schulze (SG BBM Bietigheim) als einzige Kreisläuferin des derzeit 22-köpfigen Aufgebotes nominiert ist. Da das deutsche Team sicherlich mit zwei Kreisspielerinnen nach Porto fliegen wird, könnte Ingenpaß in Luso am 17. April (21.30 Uhr) ihr Länderspieldebüt geben.

Hoffnung auf Premiere in Portugal

„Ein Länderspiel machen zu dürfen, ist eine Riesenehre und für einen Sportler das Größte. Ich denke, dass ich das alles erst fassen werden, wenn ich die Nationalhymne mitsingen darf “, sagt Ingenpaß. Die Sportökonomiestudentin geht wegen den nur zwei nominierten Kreisläuferinnen „davon aus“, dass dies schon in Portugal der Fall sein könnte. „Ich hoffe natürlich, dass ich auch spiele“, sagt die Blondine und blickt den beiden Partien gegen Portugal (rückspiel am 20. April in Hamm) „positiv angespannt“ entgegen.

Nur auf 15 der nominierten Spielerinnen kann Groener bis zum 14. April zurückgreifen, da sich mit den Bietigheimerinnen Nele Reimer, Julia Maidhof, Antje Lauenroth und Amelie Berger sowie den Dortmunderinnen Isabell Roch, Alina Grijseels und Ex-Viper Johanna Stockschläder gleich sieben Handballerinnen mindestens bis dahin wegen positiver Coronafälle in ihren Teams in Quarantäne befinden. Dagegen werden Schulze und ihre Teamkollegin, die frühere Bad Wildunger Jugendspielerin Xenia Smits, am Sonntag zum Lehrgangsauftakt nach Frankfurt reisen, weil sie nicht isoliert wurden, da sie schon eine Coronainfektion hinter sich haben. (jh)

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