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Auf Orowicz ist Verlass: Spielvogel feiert Traumdebüt für Kirchhof beim 25:21 in Wuppertal

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Von: Sebastian Schmidt

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Starke Paraden und zielgenaue Pässe: SG-Torfrau Aleksandra Orowicz glänzte beim Kantersieg ihrer Mannschaft gegen Hannoverscher SC.
Starke Paraden und zielgenaue Pässe: SG-Torfrau Aleksandra Orowicz glänzte beim Sieg ihrer Mannschaft in Wuppertal © Richard Kasiewicz

Sie haben auch die Hürde TVB Wuppertal genommen: Die Handballerinnen der SG 09 Kirchhof siegten beim Zweitliga-Absteiger mit 25:21 (14:10) und führen durch den dritten Sieg im dritten Spiel unter der Regie von Martin Schwarzwald die Tabelle der 3. Liga West an.

Wuppertal - „Es war ein fehlerlastiges Spiel und ein Spiel der Torhüterinnen. Unser Sieg geriet dabei nie ernsthaft in Gefahr“, sagte Trainer Schwarzwald nach dem Erfolg an alter Wirkungsstätte. Zwei Punkte, die den Löwinnen besonders eine abermals herausragende Aleksandra Orowicz sicherte. Das war notwendig, weil auf der Gegenseite Dana Centini ebenfalls ihre Ausnahmestellung zwischen den Pfosten unterstrich. Als „Anker“ mit 20 Paraden attestierte Kirchhofs Coach seinem Rückhalt eine „außerirdische“ Leistung.

Vipers-Duo wiedervereint

Denn Orowicz hielt nicht nur glänzend, sondern ebnete ihrem Team mit ihren Harpunen viele Tore über die erste und zweite Welle. Emsigste Abnehmern war Anna-Maria Spielvogel. Der Neuzugang. Nach nur drei Einheiten. Und auf eher ungewohnter Position auf rechts. Denn auf Linksaußen durfte sich weiter die formstarke Julie Hafner beweisen. Somit kann Kirchhof hier nun auf die Flügelflitzerinnen bauen, die vor einem Jahr noch das Linksaußen-Duo der HSG Bad Wildungen in der 1. Liga bildeten.

Für Schwarzwald ebenso erfreulich wie notwendig, weil Martina Pandza aus privaten Gründen fehlte. Auch Marie Sauerwald ist so schnell keine Option, weil sie wegen ihres Schlüsselbeinbruchs doch operiert werden musste und nun Monate statt Wochen ausfallen wird.

Start-Ziel-Sieg

In Wuppertal legte Kirchhof einen Start-Ziel-Sieg hin. Über 4:1 (9., Spielvogel) und 7:2 (14., Iker) kam der TVB nur beim 9:9 (24., Wunderling) zum Ausgleich. Kaum zu bremsen war beim Gegner allein die hochtalentierte Halblinke Nora Becker, die mit einem Zweitspielrecht vom Bergischen HC ausgestattet ist, mit sieben Toren. Ansonsten hielt Kirchhofs Deckung den Angriffsversuchen stand.

Schnell enteilten die Löwinnen über 14:10 (30., Harder) und 18:12 (39., Hafner) vorentscheidend. Mit einem der wenigen Treffer aus dem Positionsangriff im Rückraum machte Lotte Iker schließlich zum 24:21 (58.) alles klar für Kirchhof, das am kommenden Wochenende spielfrei ist.  

Kirchhof: Orowicz, Stannies - Harder 2, Hafner 5/2, Koltschenko 3, Fege, Nöchel 3, Kavaliauskaite 3, Spielvogel 6, Iker 3.

SR: Cesnik/Konrad. Siebenmeter: 1/2:2/2. Zeitstrafen: 6:6-Minuten. (Sebastian Schmidt)

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