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Auf zur Torfabrik: SG 09 Kirchhof nach drei Siegen in Serie in Recklinghausen gefordert

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Von: Sebastian Schmidt

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Könnte helfen: Kirchhofs Spielmacherin Lotte Iker, deren Einsatz noch fraglich ist.
Könnte helfen: Kirchhofs Spielmacherin Lotte Iker, deren Einsatz noch fraglich ist. © Richard Kasiewicz

Der zwölfte Spieltag der 3. Handball-Liga West hätte für die SG 09 Kirchhof kaum besser laufen können. Das Team von Trainer Martin Schwarzwald landete ungefährdet den höchsten Saisonsieg (30:15 gegen Lank) und machte Boden gut im Kampf um die Aufstiegsrunde, weil die Konkurrenz aus Aldekerk (25:28 gegen Leverkusen II) und Köln (27:27 gegen Fritzlar) Federn ließ.

Kirchhof – Verbunden mit der Chance, dies beginnend mit der Partie beim PSV Recklinghausen (So. 17 Uhr) zu veredeln, wenn in den kommenden Wochen die Tabelle begradigt wird. Denn Kirchhof hatte phasenweise vier Spiele weniger bestritten als die Konkurrenz. Davon ließ sich der Trainer aber nie blenden.

„Für mich zählten und zählen in erster Linie die Minuspunkte und das Torverhältnis“, erklärt Schwarzwald, dessen Team mit plus 60 die klar beste Tordifferenz aufweist und nach Minuspunkten hinter dem nicht aufstiegsberechtigten BVB II gleichauf mit Aldekerk liegt. Zwei weitere Siege im Jahresendspurt sind dessen erklärtes Ziel, ehe es am 7. Januar mit dem Spitzenspiel gegen Dortmund weitergeht.

Hoffen auf Ikers Rückkehr

Personell hat Schwarzwald noch die Hoffnung, dass Lotte Iker (war umgeknickt) mitwirken kann. Bei Kreisläuferin Carlotta Fege erscheint fraglich, ob sie in diesem Jahr noch helfen kann. Umso wichtiger ist, dass Kapitänin Deborah Spatz und die flexible Anna-Maria Spielvogel weiter vorangehen. Denn der Respekt vor dem Tabellensechsten ist immens. „Recklinghausen ist für mich die angriffsstärkste Mannschaft der Liga. Vor allem aus der zweiten Reihe haben sie eine enorme Durchschlagskraft“, betont Schwarzwald. Um Leonie Fagin, Lara Janz und Lina Hovenjürgen im Rückraum sowie Kreisläuferin Annika Fricke stellt der PSV mit 335 Treffern hinter Spitzenreiter Aldekerk (336) die Torfabrik.

Dennoch unterlag Recklinghausen zuletzt nach 17:13 zur Pause noch mit 30:35 in Wülfrath. Unerklärlich auch für Coach Viktor Dziabel, der im Training den Fokus voll auf die eigene Deckung legt. „Gegen Kirchhof und anschließend gegen Aldekerk und Köln können wir nur gewinnen“, sagt Dziabel, der das „Endspiel“ im Kampf um den Klassenerhalt gegen Fritzlar am 12. Februar schon im Hinterkopf hat. Und dem am Sonntag gegen die SG neben Torfrau Emma Pape (Zahn-OP) auch die Ex-Kirchhöferin Andra Lucas (Fußverletzung) auszufallen droht. (von Sebastian Schmidt)

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