Handball/3. Liga Ost: Die einstigen Weggefährten Hogreve und Kauffeld hüben und drüben auf der Bank

Auftakt zur Auswärtsserie

In den nächsten drei Wochen wird Drittligist TG Münden - so wie hier der TGer Dennis Backhaus von seinen Cotbusser Gegenspielern - von seinen Gastgebern gejagt werden. Foto: Brandenstein

Hann. Münden. Nach der ärgerlichen Heimniederlage gegen das Team aus Dresden steht Handball-Drittligist TG Münden nun auch noch vor drei Auswärtshürden in Folge. Den Auftakt der Gastspielreisen bildet das Nachbarschaftsduell bei der HSG Gensungen/Felsberg (Anpfiff: Samstag, 19.30 Uhr in der Gensunger Kreissporthalle). In dieser Partie kommt es für die Mündener zum Wiedersehen mit den ehemaligen Mitspielern Christian Grambow und Jens Wiegräfe.

Mündens Co-Trainer Erik Hogreve musste gestern noch immer etwas den Kopf über das 27:28 gegen den HC Elbflorenz schütteln. „Wir müssen uns in der Schlussphase der Partie einfach schlauer anstellen“, spielte er auf die aus der Hand gegebene Vier-Tore-Führung an. Die Heimniederlage könnte in der Zukunft für größere Probleme sorgen, sollten die anstehenden Aufgaben in Gensungen, Aschersleben und Leipzig nicht zur Zufriedenheit ausfallen.

In Gensungen gibt man sich hoch motiviert. „Wir haben bei unseren Fans etwas gutzumachen und werden bis zum Umfallen kämpfen“, versichert Christian Grambow und spielt damit auf das peinliche Gensunger 18:28-Debakel im Nordhessenderby gegen Baunatal an. In der Folge legte Trainer Dragos Negovan sein Amt nieder. Für ihn hat in dieser Woche Arnd Kauffeld die Verantwortung auf der Trainerbank übernommen. Mit dem gebürtigen Baunataler verbindet TG Mündens Co-Trainer Erik Hogreve eine gemeinsame Vergangenheit: Beide halfen den Gensungern in den 90er-Jahren nach dem Sturz in die Oberliga wieder auf die Beine, stiegen mit der HSG zweimal bis in die 2. Liga auf. „Das war handballerisch mit meine beste Zeit“, erinnert sich Hogreve gerne. „Damals haben sich Arnd und ich die Einsatzzeiten als Kreisläufer geteilt.“ So dürfte es am Samstag zumindest vor der Partie eine freundliche Begrüßung zwischen den ehemaligen Weggefährten geben.

Ab dem Anwurf dürfte Kauffeld aber alles daran setzen, dass sein Wiedereinstand in Gensungen die dringend benötigten Punkte liefert. Gensungen liegt als Tabellenzwölfter nur zwei Pluspunkte von einem Abstiegsplatz entfernt und steht gehörig unter Druck. Außerdem muss das Team den Ausfall von Kreisläufer Michael Viehmann (Wadenverletzung) und Rückraum-Ass Philip Julius verzichten. Also nicht gerade die besten Voraussetzungen, um den vierten Saison-Heimsieg einzufahren.

Aus dem Mündener Lager war gestern zur personellen Lage nichts Neues zu erfahren. Trainer Alexander Koke war nicht zu erreichen. (red)

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