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Der Auswärtsknoten ist geplatzt: Der Northeimer HC gewinnt 27:26 in Oranienburg

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Viele Grüße aus dem Mannschaftsbus: Das erste Mal in dieser Saison gelang den Northeimern ein Auswärtssieg. Logisch, dass die Stimmung auf dem Rückweg bestens war.
Viele Grüße aus dem Mannschaftsbus: Das erste Mal in dieser Saison gelang den Northeimern ein Auswärtssieg. Logisch, dass die Stimmung auf dem Rückweg bestens war. © Northeimer HC

Torwart Glenn-Louis Eggert und Malte Wodarz hießen die Helden beim 27:26 (12:12)-Auswärtssieg der Drittliga-Handballer des Northeimer HC am Samstagabend beim Oranienburger HC.

Oranienburg – Nach einer zwischenzeitlichen Drei-Tore-Führung der Gäste blieb es bis in die Schlussminute extrem spannend, in der erst Eggert sein Team mit einem gehaltenen Strafwurf beim Stande von 26:26 vor einer Niederlage bewahrte und Wodarz im Gegenzug Sekunden vor Schluss dem NHC die ersten Auswärtspunkte sicherte.

Wie im Hinspiel war Oranienburgs Keeper Paul-Janis Twarz in den Anfangsminuten oft Sieger gegen Northeims Angreifer, denen die letzte Konsequenz fehlte. Vorbildlich die Abwehrarbeit, bei der Christian Stöpler mehrfach den Ball eroberte und auch den 5:5-Ausgleich beisteuerte. Die Schwarz-Gelben bewahrten auch beim 8:10-Rückstand Ruhe, störten die Oranienburger zweite Welle und erkämpften sich wiederholt den Ball. Nach Toren von Jan Mattis Heyken und Stöpler ging es mit 12:12 in die Pause.

Der NHC kam besser zurück, ging durch Seekamp, Bransche, Heyken und Schuster 18:15 in Führung. Die Abwehr attackierte erfolgreich die ballführenden Gegner und beschwor so Abspielfehler herauf. Aber nach dem 20:17 durch Wodarz (42.) gab es erneut einen kleinen Bruch. Mit einem Drei-Tore-Lauf egalisierte der OHC zum 20:20. Northeim konterte durch Tim Gerstmanns ersten Treffer nach über einem Jahr Pause zum 22:20. Doch Oranienburg hatte die möglichen Punkte vor Augen und legte einen Vier-Tore-Lauf hin. Fünf Minuten vor Schluss lag der Gast plötzlich wieder 23:25 hinten. Aber Lutze, Wodarz und Stöpler drehten den Spieß wiederum um - 26:25 (58.). Nachdem kurz darauf das 26:26 gefallen war, ging es in die heiße Schlussphase, als Glenn-Louis Eggert einen Siebenmeter hielt. Zumindest ein Punkt war nun schon mal sicher. Im Gegenzug wurde Wodarz mit einem Wurf ins lange Eck zum umjubelten Helden.

Trainer Jürgen Bätjer hätte es allerdings gern etwas weniger spannend gehabt. „Zu viele vergebene Chancen in der ersten Halbzeit und die drei Tore Vorsprung im zweiten Durchgang haben wir auch zu schnell verloren. Sonst wäre der Erfolg am Ende deutlicher gewesen. Dennoch ein gutes Spiel - besonders von Malte, der sich trotz Verletzung in den Dienst der Mannschaft gestellt hat.“

NHC: Eggert, Wenderoth, Pätz - Pogadl, Heyken 3, Schuster 1, Bransche 4/1, Seekamp 3/2, Neufing, Lutze 4, Skopic, Gerstmann 1, Bode, Stöpler 4, Wodarz 7, Fietz.

(Axel Janßen)

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