Tessa Bremmer erwartet eine Reaktion

Bad Wildungen ist bei TuS Metzingen Außenseiter

Das Tor im Blick: Die Bad Wildunger Linksaußen Anna-Maria Spielvogel (rechts), die hier, beobachtet von ihrer Mitspielerin Maxi Mühlner (Zweite von links), beim Turnier in Fritzlar gegen die Bensheimerinnen Ines Ivancok (links) und Lisa Friedberger frei zum Wurf kommt.
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Morgen in Metzingen gefordert: Die Bad Wildunger Linksaußen Anna-Maria Spielvogel (rechts), die hier, beobachtet von ihrer Mitspielerin Maxi Mühlner (Zweite von links), beim Turnier in Fritzlar gegen die Bensheimerinnen Ines Ivancok (links) und Lisa Friedberger frei zum Wurf kommt.

Als „klarer Außenseiter“, so Trainerin Tessa Bremmer, gastiert die HSG Bad Wildungen am Samstag (19.30 Uhr, Öschhalle) bei der TuS Metzingen.

Bad Wildungen. Dabei erwartet die Niederländerin beim Spiel des Zwölften beim Fünften von ihrer Mannschaft nach der blamablen Leistung bei der 23:28 (7:16)-Niederlage gegen den SV Union Halle-Neustadt eine Reaktion. Die hatte die 37-Jährige nach dem Offenbarungseid am Ostersamstag selbst gezeigt, als sie die Erstligahandballerinen tags darauf im Bad Wildunger Stadion antreten ließ „und wir das Spiel in Bewegung ausdiskutiert haben“, wie Bremmers nette Umschreibung für das Straftraining der Vipers lautet.

In Luxussituation Spannung halten

Dass die HSG den Klassenerhalt zu diesem Zeitpunkt der Saison im Gegensatz zu vielen vorherigen Spielzeiten faktisch bereits sicher hat, „ist für uns eine Luxus- und eine komplett neue Situation. Damit müssen wir lernen umzugehen und die Abspannung trotzdem hochhalten“, fordert Bremmer, nachdem ihr Team gegen Halle den Eindruck vermittelte, dass die Luft bei den Vipers raus ist „und wir so gefühlt immer einen Schritt zu wenig gemacht haben“.

Nicht reden, sondern machen, lautet nun das Motto der ehrgeizigen Trainerin, nachdem die Mannschaft die Situation reflektiert habe „und viel Selbstkritik gezeigt hat“. Insofern ähnelt die Ausgangssituation der Vipers vor der Partie bei den TuSsies jener vor dem Hinspiel, das die HSG am 13. Januar gegen die Mannschaft von Trainerin Edina Rott trotz der überragenden Torfrau Manuela Brütsch (14 Paraden) und der Halbrechten Jana Scheib (zehn Treffer) mit 24:29 (10:14) verlor.

Trotz der Niederlage hatte Bad Wildungen damals von der Leistung her, wie auch da schon von Bremmer gefordert, erfolgreich Wiedergutmachung für die 22:36-Klatsche vier Tage zuvor bei der HSG Blomberg-Lippe geleistet. Auf eine zumindest ähnliche Vorstellung hofft die Bad Wildunger Trainerin nun auch morgen Abend.

„Im Hinspiel hat uns Metzingens zweite gute Reihe das Genick gebrochen“, sagt Bremmer in Anspielung auf die je fünf Tore von Katarina Pandza und Anna Albek, während die Vipers die gefährlichen Außen Bo van Wetering und Marlene Zapf gut im Griff hatten. Letzteres war auch ein Verdienst von Rechtsaußen Kira Schnack und der sich zuletzt im Formtief befindenden Anna-Maria Spielvogel.

„Metzingen ist extrem ausgeglichen besetzt und hat sich nach Schwierigkeiten zum Saisonstart gefunden. Aber wir haben keinen Druck und nichts zu verlieren“, sagt Bremmer. Sie hofft so auf eine Überraschung ihres Teams und darauf, dass die Vipers ihr Potenzial wieder abrufen. (jh)

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