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Bad Wildungen erwartet Meister Dortmund

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Hochgestiegen: Die Bad Wildungerin Marieke Blase (links) beim Sprungwurf gegen die Halle-Spielerinnen Julia Niewiadomska, Pia Dietz (von links) und beobachtet von SV Union-Akteurin Swantje Heimburg (rechts).
Hochgestiegen: Die Bad Wildungerin Marieke Blase (links) beim Sprungwurf gegen die Halle-Spielerinnen Julia Niewiadomska, Pia Dietz (von links) und beobachtet von SV Union-Akteurin Swantje Heimburg (rechts). © malafo

Als krasser Außenseiter gehen die Bad Wildunger Erstligahandballerinnen am Mittwoch in die Partie gegen Borussia Dortmund.

Bad Wildungen – „Das ist ein Bonusspiel für uns“, sagt Bad Wildungens Trainerin Tessa Bremmer vor der Partie (19.30 Uhr) gegen Borussia Dortmund. Aufgrund der Stärke des Meisters, der in der Liga bisher nur beim verlustpunktfreien Tabellenführer und Pokalsieger SG BBM Bietigheim (22:33) verlor, „wird es sehr schwierig für uns werden, eine Überraschung zu schaffen“, fügt die Vipers-Trainerin vor dem Nachholspiel in der Sporthalle Edertal in Bergheim an.

Dass der BVB trotz der Belastung durch die Champions-League, viele Verletzte und Coronafälle bisher „so stabil durch die Saison kam“, hat Bremmer erstaunt. „Viele andere Vereine wären in so einer Situation eingebrochen, aber bei Dortmund spielen alles Kämpferinnen“, sagt die Vipers-Verantwortliche über die Mannschaft von Trainer Andre Fuhr. Auch weil der mit zwei Minuspunkte aufweisende Tabellenzweite „noch eine Chance auf die Meisterschaft“ hat, so Bremmer, geht die Niederländerin nicht davon aus, dass die Borussia den gastgebenden Dreizehnten unterschätzen wird.

Bremmer: „Grijseels ragt heraus“

Als „überragende Spielerin“ der Gäste sieht die 38-Jährige Nationalmannschaftskapitänin Alina Grijseels an. „Sie ist der Kopf der Mannschaft und macht viele einfache Tore. Vor allem sie müssen wir in den Griff gekommen“, sagt Bremmer über die 1,74 Meter große Spielmacherin. Neben der Handballerin des Jahres 2021 verfügt der BVB im Rückraum mit den Nationalspielerinnen Laura van der Heijden (halbrechts, Niederlande) und Mia Zschocke (halblinks) über weitere starke Kräfte.

Nach dem souveränen 29:20 (13:10)-Sieg am Samstag über den Achten SV Union-Halle-Neustadt hat Bremmer wenig Grund ihre Startsieben zu verändern. Und das auch, weil die Halblinke Verena Oßwald, die nach ihrer Coronainfektion „noch keine 60 Minuten spielen kann“, so Bremmer, und die niederländische Halbrechte Anouk Nieuwenweg nach ihren Einwechslungen gegen den Sportverein Union gezeigt haben, dass sie auch Impulse setzen können, wenn sie von der Bank kommen.

Gegen Dortmunds defensive 6:0-Abwehr dürfte zudem die Wurfkraft der Halblinken Munia Smits gefragt sein, auch um Lücken am Kreis für Annika Ingenpaß oder Jolina Huhnstock zu schaffen, wobei sich die torgefährliche Belgierin bisher als Joker eher weniger hervorgetan hat.

„Dortmund ist keine Partie, die wir dringend gewinnen müssen. Wichtig wird sein, ein gutes Gefühl für das Spiel am Samstag gegen den Thüringer HC mitzunehmen“, sagt die gegen Halle überragende Vipers-Torfrau Manuela Brütsch, während zur gleichen Zeit wie die HSG am Mittwochabend der ebenfalls noch abstiegsgefährdete Zwölfte VfL Oldenburg beim Dritten Buxtehuder SV um Punkte kämpft. (jh)

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