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Bad Wildungen erwartet Spitzenreiter Bietigheim

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Freie Bahn: Die Bad Wildunger Linksaußen Thea Oby-Olsen (Zweite von links) hat sich gegen die Oldenburgerinnen Isabelle Jongenelen (links) und Maike Schirmer (hinten) durchgesetzt und nimmt das Gehäuse von VfL-Torfrau Nele Reese ins Visier.
Freie Bahn: Die Bad Wildunger Linksaußen Thea Oby-Olsen (Zweite von links) hat sich gegen die Oldenburgerinnen Isabelle Jongenelen (links) und Maike Schirmer (hinten) durchgesetzt und nimmt das Gehäuse von VfL-Torfrau Nele Reese ins Visier. © malafo

Gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer SG BBM Bietigheim sind die Erstligahandballerinnen der HSG Bad Wildungen krasser Außenseiter.

Bad Wildungen – Vor etwas mehr als einem Jahr zeigte die HSG Bad Wildungen bei der 33:34 (17:19)-Niederlage gegen Vizemeister SG BBM Bietigheim ihre wohl beste Saisonleistung. Dass die Vipers den Pokalsieger (Sa., 19 Uhr, Sporthalle Edertal in Bergheim) derart in Bedrängnis bringen können, glaubt Tessa Bremmer indes nicht. „Das wäre eine Sensation, auch weil das noch keine Mannschaft in dieser Runde geschafft hat“, sagt die HSG-Trainerin in Anbetracht dessen, dass die Mannschaft von Coach Markus Gaugisch inklusive European League und Pokal dieser Saison noch ungeschlagen ist.

„Die Chance gegen Bietigheim etwas zu holen, ist noch einmal deutlich kleiner geworden, weil sie mittlerweile auch eine unglaubliche Breite haben“, sagt die Niederländerin über das sehr ausgeglichen besetzte Starensemble. Genau eine Woche vor eminent wichtigen Spiel bei den Tabellenschlusslicht Handball-Luchse Buchholz-Rosengarten, „da wird es für uns um alles gehen“, so Bremmer, hofft die Trainerin des abstiegsbedrohten Zwölften, dass ihre Mannschaft vom Ergebnis her Schadensbegrenzung betreiben kann

Das konnten die Vipers im Hinspiel am 25. September 2021 nicht, als sie mit 23:41 (7:19) von der SG überrannt worden waren. „Es wird schwer uns werden, gegen Bietigheim uns ein gutes Gefühl für das Spiel in Rosengarten zu holen“, sagt die 38-Jährige.

Ohne Oßwald und Nieuwenweg

Und das auch, weil sie mit der Halblinken Verena Oßwald (krank) und der Halbrechten Anouk Nieuwenweg, die wegen anhaltender Knieprobleme gegen die SG BBM geschont wird, auf zwei Rückraumspielerinnen verzichten muss. Oßwalds Rolle im Innenblock der 6:0-Abwehr und im Angriff wird deshalb Munia Smits beim Spiel gegen ihre für Bietigheim auflaufende Schwester Xenia übernehmen.

Auf der Mitte dürfte Bremmer zunächst wieder auf Maxime Struijs setzen, für die als Alternative Anika Hampel, „die gut trainiert hat“, bereit steht. Für die Halbpositionen und damit Smits sowie die ebenfalls im Innenblock deckende Linkshänderin Jana Scheib steht Marieke Blase parat. Aufsteigende Tendenz hat im Training auch Kreisläuferin Annika Ingenpaß im Angriff, aber auch in der Abwehr gezeigt und drängt sich wieder für mehr Einsatzzeiten auf.

Viel Zweikampfschulung stand bei den Vipers nach deren katastrophaler Leistung bei der 25:37 (14:17)-Klatsche bei HSG Blomberg-Lippe vor 13 Tagen auf dem Programm. „Die Mädels haben im Training Aggressivität sowie Kampfgeist gezeigt und freuen sich auch auf das Spiel“, sagt Bremmer. Die Trainerin hofft, dass sich gegen Bietigheim nicht nur die in Blomberg starke norwegische Linksaußen Thea Oby-Olson, „sie ist auch menschlich ein Glückstreffer für uns“, sondern auch der Rest des Teams in guter Verfassung präsentiert. (jh)

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