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Bad Wildungen gegen Halle unter Erfolgszwang

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Hochgestiegen: Die Bad Wildunger Spielmacherin Maxime Struijs (links) beim Sprungwurf gegen die Bietigheimerinnen Xenia Smits (Mitte) und Danick Snelder.
Hochgestiegen: Die Bad Wildunger Spielmacherin Maxime Struijs (links) beim Sprungwurf gegen die Bietigheimerinnen Xenia Smits (Mitte) und Danick Snelder. © malafo

Mit einem Erfolg über den SV Union Halle Neustadt will Frauenhandball-Erstligist HSG Bad Wildungen in sechs Spiele in 19 Tagen starten.

Bad Wildungen – Am Mittwochabend verfolgte Tessa Bremmer im Internet auf sportdeutschland.tv die Partie SV Union Halle-Neustadt gegen den BSV Sachsen Zwickau. Was die Bad Wildunger Trainerin dabei sah, gefiel ihr überhaupt nicht. Denn durch den „total unerwarteten“ 25:22 (12:10)-Erfolg des Aufsteigers haben die auf Platz zwölf rangierenden Sächsinnen nun bei einem Spiel weniger bereits drei Pluspunkte Vorsprung auf die auf Relegationsrang 13 stehende HSG.„Wir stehen jetzt gegen Halle natürlich noch mehr unter Druck“, weiß Bremmer, deren Team es morgen (19 Uhr, Sporthalle Edertal in Bergheim) an Motivation gegen den überraschenden Tabellenachten nicht fehlen dürfte.

Nach dreieinhalb-wöchiger Spielpause habe Halle ohne die erkrankte dänische Torjägerin Helena Mikkelsen der Rhythmus gefehlt, sagt die Niederländerin. Sie geht aber davon aus, dass die Linkshänderin gegen ihr Team wieder dabei ist und die Gäste am Samstag ein anderes Gesicht als am Mittwoch zeigen werden.

Die Partie gegen die Mannschaft von Katrin Welter ist für die Vipers der Auftakt eines Heimspieldreierpacks in acht Tagen mit den Partien gegen Borussia Dortmund (30. März ) und den Thüringer HC (2. April) sowie den Auswärtsbegegnungen bei den Handball-Luchsen Rosengarten-Buchholz (6. April), der Sport-Union Neckarsulm (9. April) und der HSG Bensheim/Auerbach (13. April) und damit insgesamt sechs Spielen in nur 19 Tagen. „Das ist eigentlich nicht machbar für uns“, sagt Bremmer, die aber noch Glück hat, dass sie in dieser Saison auf einen 15-köpfigen Spielerkader bauen kann.

„Halle ist fast ein Muss-Spiel für uns“, sagt Bremmer über den „Gegner auf Augenhöhe“, der in dieser Saison „positiv überrascht hat und deutlich konstanter als wir war“. Gegen das erfahrene und eingespielte Team um die starke dänische Spielmacherin Camilla Madsen kann Bremmer gegenüber der 30:37-Niederlage gegen Spitzenreiter SG BBM Bietigheim wieder auf die damals wegen ihrer Knieprobleme geschonte Halbrechte Anouk Nieuwenweg bauen. Während diese Jana Scheib entlasten soll, steht die nach ihrer Coronainfektion noch nicht wieder voll einsatzfähige Verena Oßwald als kurzzeitige Alternative zur Halblinken Munia Smits parat.

Besonderes Spiel für Maxime Struijs

Für Spielmacherin Maxime Struijs wird die Partie ein besonderes Spiel werden, da die Niederländerin nach der Saison nach Halle wechseln wird. In der Kroatin Anica Gudelj, „die hat Halle schon mehrere Spiele gewonnen“, so Bremmer, verfüge der Gast über eine sehr gute Torhüterin. Bremmer hofft indes auf eine Leistungssteigerung ihrer Schweizer Nationalkeeperinnen Manuela Brütsch und Lea Schüpbach sowie auch darauf, dass eine aus dem Duo zur HSG-Matchwinnerin wird. (jh) 

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