Weichen für Klassenerhalt gestellt

Bad Wildungen gewinnt bei Frisch Auf Göppingen mit 37:27

Überzeugte nicht nur wegen ihrer sechs Treffer: Die Bad Wildunger Rückraumspielerin Larissa Platen (rechts) beim Sprungwurf gegen die Göppingerinnen Iris Andjic (links) und Roxana Ioneac.
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Überzeugte nicht nur wegen ihrer sechs Treffer: Die Bad Wildunger Rückraumspielerin Larissa Platen (rechts) beim Sprungwurf gegen die Göppingerinnen Iris Andjic (links) und Roxana Ioneac.

Die HSG Bad Wildungen hat die Weichen zum Klassenerhalt in der 1. Frauenhandball-Bundesliga wohl frühzeitig gestellt. Bei Frisch Auf Göppingen gewannen die Vipers nach einer starken Leistung mit 37:27 (17:14).

Göppingen. Damit haben die Südwaldeckerinnen als neuer Neunter nun bereits acht Punkte Vorsprung auf Göppingen, das als Vierzehnter auf dem ersten Abstiegsplatz steht.„Wir haben jetzt eine Superausgangsposition für den Klassenerhalt, aber man muss auch bedenken, dass noch nicht einmal die Hinrunde vorbei ist. Dennoch können wir nun ruhig in die nächsten schweren Spiele gehen“, freute sich HSG-Trainerin Tessa Bremmer. „Ich bin sehr zufrieden und habe einen so hohen Erfolg in diesem wichtigen Spiel nicht erwartet“, fügte die Niederländerin an.

Deren homogen auftretendes Team hatte mit vier Treffern in den ersten vier Angriffen bis zum 4:1 in der fünften Minute einen Start nach Maß erwischt. Nach dem 1:5 (8.) ließen sich die verunsicherten Gastgeberinnen vor der Pause aber nicht abschütteln und blieben nach dem 3:5 (10.) bis zum 14:17-Halbzeitstand zunächst noch auf Tuchfühlung. Und das, obwohl die Vipers zwischenzeitlich bereits mit 9:5 (16.) und 17:13 (29.) geführt hatten.

Nach dem 23:20 (42.) setzten sich die Gäste dann aber beim 26:20 (46.) entscheidend ab, während Jana Scheib zwischen dem 14:11 (26.) und dem 20:16 (35.) sechs ihrer acht Treffer in etwas mehr als neun Minuten erzielt hatte. „Es war beeindruckend wie sie zurückgekommen ist, nachdem sie nur schwer ins Spiel gefunden hat“, lobte Bremmer ihre Halbrechte. Während diese vorne traf, vernagelte Torfrau Manuela Brütsch hinten ihr Gehäuse und ließ die oft aber harmlos agierenden Göppingerinnen mit ihren Paraden verzweifeln. „Sie hat vor allem in der ersten Hälfte super gehalten“, lobte Bremmer ihre Kapitänin. Über das 28:22 (46.) und das 32:23 (53.) setzten sich die Gäste bis zum 37:27-Kantersieg dann ab

Larissa Platen überzeugt

Dabei hatte Larissa Platen nicht nur den letzten Treffer, sondern insgesamt sechs Tore erzielt. „Sie hat wie auch Munia Smits ein Riesenspiel gemacht und ist einfach explodiert. Ich denke, dass der mentale Knoten jetzt bei ihr geplatzt ist“, lobte Bremmer die Ex-Mainzerin, die ihre bisher beste Vorstellung im HSG-Trikot zeigte. Auch von einem Fehlwurf nach ihrer Einwechslung nach 17 Minuten hatte sich die Rückraumspielerin nicht entmutigen lassen. (jh)

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