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Bad Wildungen ärgert Spitzenreiter Bietigheim lange

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Hart attackiert: Die Bad Wildunger Kreisläuferin Annika Ingenpaß (Zweite von rechts) wird von den Bietigheimerinnen Xenia Smits (Zweite von links) und Karolina Kudlacz-Gloc (rechts) angegangen, deren Miitspielerinnen Luisa Schulze (links) und Danick Snelder die Szene beobachten.
Hart attackiert: Die Bad Wildunger Kreisläuferin Annika Ingenpaß (Zweite von rechts) wird von den Bietigheimerinnen Xenia Smits (Zweite von links) und Karolina Kudlacz-Gloc (rechts) angegangen, deren Miitspielerinnen Luisa Schulze (links) und Danick Snelder die Szene beobachten. © malafo

Trotz der 30:37 (19:20)-Niederlage zeigte die HSG Bad Wildungen gegen Spitzenreiter SG BBM Bietigheim eine gute Leistung. Nach 38 Minuten führten die Vipers noch mit 24:22.

Bergheim - Vor den begeisterten HSG-Fans unter den 192 Zuschauern in der Sporthalle Edertal in Bergheim lagen die Südwaldeckerinnen gegen die in dieser Saison bisher ungeschlagene SG BBM zunächst von Beginn an in Front. Nach dem 3:1 (3.) und dem 5:3 (8.) lag Bad Wildungen auch beim 13:12 nach 20 Minuten zur Überraschung des Publikums noch in Führung.

Erst beim 15:14 (23.) hatte die Mannschaft von Trainer Markus Gaugisch bei dem offenen Schlagabtausch erstmals die Nase vorn. Auch nach dem 17:20 (28.) ließ sich der bisherige Zwölfte vom übermächtig erscheinenden Spitzenreiter nicht abschütteln, sodass es bei dem Torfestival mit 19:20 in die Halbzeit ging. Nach den 20:22 nach 33 Minuten hatten die couragiert auftretenden Gastgeberinnen die Partie mit einem 4:0-Lauf sogar wieder gedreht, 24:22 (38.). Zwar zog Bietigheim dann auf 27:24 (45.) wieder davon, doch die HSG hielt weiter dagegen, 26:27 (47.).

Nach dem 27:30 in der 52. Minuten profitierte Bietigheim von zwei umstrittenen Stürmerfoulpfiffen der Schiedsrichter Jannik Otto und Raphael Piper gegen die Vipers und war beim 32:27 in der 54. Minute endgültig auf die Siegstraße eingebogen.

Munia Smits überragt mit 15 Toren

Während bei den Gästen die starken Rückraumspielerinnen Inger (neun Tore, davon drei durch Siebenmeter) und Xenia Smits (6) sowie Kim Naidzinavicius (5/4) die meisten Treffer erzielten, waren bei den Vipers die mit 15 Toren, davon zwei durch Siebenmeter herausragende Halblinke Munia Smits sowie die Halbrechte Jana Scheib (5) und Rechtsaußen Kira Schnack (5/5) die besten Werferinnen.

„Den Sieben-Tore-Unterschied hat das Spiel nicht hergegeben. Wir haben phasenweise sehr gut gespielt“, freute sich HSG-Trainerin Tessa Bremmer trotz der Niederlage über die Leistungssteigerung ihres Teams, das auf Relegationsplatz 13 zurückfiel. „Bad Wildungen hat eine sehr gute Leistung gezeigt“, sagte SG BBM-Coach Gaugisch. (jh)

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