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Bad Wildungen verliert gegen Thüringer HC 27:34

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Kurzer Plausch: Die Bad Wildunger Rechtsaußen Kira Schnack (rechts) bei einer Spielunterbrechung im Gespräch mit Ex-Viper Miranda Schmidt-Robben (Thüringer HC).
Kurzer Plausch: Die Bad Wildunger Rechtsaußen Kira Schnack (rechts) bei einer Spielunterbrechung im Gespräch mit Ex-Viper Miranda Schmidt-Robben (Thüringen). © malafo

Die Hoffnung auf eine Überraschung hatte sich schnell erledigt: Bei der 27:34 (12:17)-Niederlage gegen den Thüringer HC zeigte die HSG Bad Wildungen eine schwache Leistung.

Bergheim - Schon zu Beginn der Begegnung konnten sich nur die lautstarken Thüringer Fans unter den 261 Zuschauern in der Sporthalle Edertal in Bergheim freuen. Nach dem 3:0 (5.) des THC gelang den Südwaldeckerinnen erst in der siebten Minute durch Anouk Nieuwenwegs Siebenmetertor der erste Treffer.

Nach dem 2:4 (9.) und dem folgenden 2:6-Rückstand (11.) blieb Bad Wildungen nach seinem ersten Feldtor beim 4:7 durch die eingewechselte Verena Oßwald (13.) bis zum 6:8 nach 15 Minuten wenigstens noch auf Tuchfühlung. Danach setzte sich der bisherige Tabellenfünfte beim Dreizehnten über das 11:6 (18.) auf 17:11 nach 29 Minuten gegen die schwachen Vipers ab.

Auch nach dem 12:17 zur Pause dominierte die Gästemannschaft von Trainer Herbert Müller weiter. Näher als auf den Vier-Tore-Abstand beim 13:17 nach 32 Minuten kamen die lethargisch auftretenden Gastgeberinnen nicht mehr heran. Über das 19:13 (39.) und 22:15 (40.) zogen die Gäste sogar bis zum 27:17 (47.) durch einen Treffer von Ex-Viper Miranda Schmidt-Robben davon.

Zwar gelang der HSG bis zum 27:34-Endstand noch etwas Ergebniskosmetik, doch insgesamt zeigten die zuletzt sehr passabel agierenden Nordhessinnen eine enttäuschende Leistung.

Kira Schnack mit sieben Toren

Während bei den Gästen die starken Rückraumspielerinnen Asli Iskit (13 Tore, davon acht durch Siebenmeter) und Kerstin Kündig (5) die meisten Treffer erzielten, waren bei den auf dem vorletzten Tabellenplatz stehenden Vipers die eingewechselte Halbrechte Nieuwenweg mit zehn Toren, davon fünf durch Siebenmeter, Rechtsaußen Kira Schnack (7/1) und die Halblinke Oßwald (6/1) die besten Werferinnen.

„Wir hatten einen schlechten Tag“, bilanzierte HSG-Trainerin Tessa Bremmer enttäuscht. (jh)

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