1. Frauenhandball-Bundesliga: Vipers kassieren nach starkem Start Klatsche

Bad Wildungen verliert in Blomberg 22:36

Zwei gegen eine: Die Bad Wildunger Linksaußen Anna-Maria Spielvogel wird von Myrthe Schoenaker (links) und Ann Kynast (Blomberg-Lippe) attackiert.
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Zwei gegen eine: Die Bad Wildunger Linksaußen Anna-Maria Spielvogel wird von Myrthe Schoenaker (links) und Ann Kynast (Blomberg-Lippe) attackiert.

Trotz eines starken Starts kam die HSG Bad Wildungen bei der HSG Blomberg-Lippe noch unter die Räder. Beim bisherigen Tabellenvierten verloren die Vipers nach einer 12:9-Führung nach 20 Minuten noch mit 22:36 (14:17).

Blomberg . In der Sporthalle an der Ulmenallee lief für die Südwaldeckerinnen bis zum 12:9 zunächst alles nach Plan. Bis dahin hatte der bisherige Tabellenneunte beim neuen Dritten bis zum 4:4 nach sieben Minuten stets vorgelegt. Beim 7:4 (12.) hatten sich die Bad Wildungerinnen erstmals sogar auf drei Treffer Differenz absetzen können. Auch beim 11:8 (19.) und 12:9 hatte die Drei-Tore-Führung der Gäste noch Bestand, bevor die Vipers völlig den Faden verloren.

Mit einem 5:0 Lauf in nur fünf Minuten bis zum 14:12 (27.) übernahm das junge Team von Trainer Steffen Birkner das Kommando und ging trotz der gut haltenden Vipers-Torhüterin Manuela Brütsch mit einer 17:14-Führung in die Halbzeitpause.

13:2-Lauf der Gastgeberinnen

Nach dem Seitenwechsel legte Blomberg-Lippe gegen Bad Wildungen, das nun völlig von der Rolle war, bis zum 22:14 nach 35 Minuten erneut einen 5:0-Lauf hin, womit die Begegnung nach dem zwischenzeitlichen 13:2 für die Gastgeberinnen bereits entschieden war.

Bis auf 32:18 nach 49 Minuten baute Blomberg gegen die von allen Guten Geistern verlassenen Vipers seinen Vorsprung mühelos weiter aus und schickte die Nordhessinen letztlich mit einer 36:22-Klatsche auf die Heimreise.

Während bei Blomberg die drei Rückraumspielerinnen Malina Marie Michalczik (neun Treffer), Ann Kynast (sechs Tore) und Nele Franz (sechs Treffer, davon eines durch Siebenmeter) die erfolgreichsten Werferinnen waren, erzielten bei den nun auf Rang zehn stehenden Gästen Kreisläuferin Annika Ingenpaß (vier) und die Ex-Blombergerin Munia Smits (4/1) die meisten Treffer.

„Wir haben super angefangen, sind dann aber richtig zusammengebrochen“, bilanzierte die enttäuschte Bad Wildunger Trainerin Tessa Tessa Bremmer nach der Klatsche. (jh)

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