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Bad Wildungen verliert in Blomberg 25:37

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Das Tor im Blick: Die Bad Wildungerin Munia Smits (links) ist zum Sprungwurf gegen Malina-Marie Michalczik (Zweite von links, Blomberg-Lippe) hochgestiegen, während Vipers-Kreisläuferin Annika Ingenpaß (rechts) von Laetitia Quist in Schach gehalten wird.
Das Tor im Blick: Die Bad Wildungerin Munia Smits (links) ist zum Sprungwurf gegen Malina-Marie Michalczik (Zweite von links, Blomberg-Lippe) hochgestiegen, während Vipers-Kreisläuferin Annika Ingenpaß (rechts) von Laetitia Quist in Schach gehalten wird. © Paul Cohen

Die HSG Bad Wildungen hat bei der HSG Blomberg-Lippe eine 25:37 (14:17)-Klatsche kassiert.

Blomberg. Durch die vermeidbare Niederlage beim Tabellenachten versäumte es der Zwölfte sich Luft im Kampf gegen den Abstieg zu verschaffen.

Vor 372 Zuschauern in der kleinen Sporthalle Ulmenallee hatten die die Südwaldeckerinnen zuletzt beim 4:3 nach zehn Minuten und dem vorherigen 3:2 (5.) geführt. Bis zum 8:8 (18.) verlief die temporeiche Begegnung völlig ausgeglichen, bevor Blomberg mit einem 4:0-Lauf auf 12:8 nach 22 Minuten davonzog. Bad Wildungen kämpfte sich aber wieder auf 10:12 (23.) heran, um nach 26 Minuten wieder mit vier Toren, 12:16, in Rückstand zu geraten. Bis zum 14:17-Halbzeistand fanden die in der Abwehr konfusen Gäste kaum Zugriff, was vor allem Blombergs Halbrechte Laetitia Quist bei ihren sechs Treffern bis zum Seitenwechsel auszunutzen vermochte.

Nach der Pause zog die gastgebende Mannschaft von Trainer Steffen Birkner aufgrund der sich immer mehr häufenden Fehler der Vipers schnell auf 21:16 (36.) davon. Bis zum 20:23 in der 39 Minute blieb das Team von Trainerin Tessa Bremmer gegen die keineswegs übermächtigen Gastgeberinnen aber wenigstens noch auf Tuchfühlung, bevor die Nordhessinnen völlig den Faden verloren und von den Lipperinnen bis zum 30:22 (46.) überrannt wurden.

0:7 in neun Minuten

Nach dem 25:30 in der 49. Minute schwächten sich die enttäuschenden Gäste durch Zeitstrafen auch noch selbst und gingen letztlich sang- und klanglos nach dem Blomberger 7:0-Lauf in den letzten neun Minuten mit 25:37 unter.

Während bei Blomberg die Rückraumspielerinnen Malina-Marie Michalczik (neun Tore, davon fünf durch Siebenmeter), Quist (7) und Kamilla Kordovska (5) die meisten Treffer erzielten, waren bei den Vipers die Halblinke und Ex-Blombergerin Munia Smits (7/4) sowie Linksaußen Thea Oby-Olsen (5) die besten Werferinnen.

„Wir haben es Blomberg eine Dreiviertel Stunde lang sehr schwer gemacht. Aber die letzten 15 Minuten waren eine absolute Katastrophe“, bilanzierte Gästetrainerin Bremmer frustriert. (jh)

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