1. Frauenhandball-Bundesliga: Erneut schwache Vipers

Bad Wildungen verliert in Metzingen mit 27:37 (11:19)

Harte Gegenwehr: Die Bad Wildunger Spielmacherin Maxime Struijs (Mitte) wird von den Metzingerinnen Lena Degenhardt (links) und Ex-Viper Tamara Haggerty attackiert.
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Harte Gegenwehr: Die Bad Wildunger Spielmacherin Maxime Struijs (Mitte) wird von den Metzingerinnen Lena Degenhardt (links) und Ex-Viper Tamara Haggerty attackiert.

Metzingen – Chancenlos war die HSG Bad Wildungen bei der 27:37 (11:19)-Niederlage bei TuS Metzingen.

Wie schon eine Woche zuvor beim 23:28 (7:16) gegen den SV Union Halle-Neustadt zeigten die Gäste erneut eine schwache Leistung. In der Tabelle der 1. Frauenhandball-Bundesliga belegen die Südwaldeckerinnen weiter den zwölften Platz.

Bereits nach nur drei Minuten lag die Mannschaft von Trainerin Tessa Bremmer mit 0:3 im Rückstand. Danach fand die HSG aber langsam besser ins Spiel, 2:3 (4.), und glich nach acht Minuten in der Öschhalle zum 4:4 aus. Bis zum 6:8 (13.) hielten die Vipers dann noch halbwegs mit. Dann verloren sie aber in Abwehr und Angriff völlig den Faden verloren, sodass die TuSsies auf 13:6 (19.) davonziehen konnten, bevor Maxime Struijs mit dem 7:13 (21.) die fast achtminütige Torflaute der desolaten HSG beendete.

Nachdem Metzingen bis zur Pause aufgrund des Fehlerfestivals der Vipers auf 19:11 davongezogen war, konnte der spielstarke bisherige Tabellenfünfte seinen Vorsprung bis zum 25:13 (38.) mühelos weiter ausbauen. Auch beim 29:17 nach 43 Minuten führte die Mannschaft von Edina Rott gegen die harmlosen Gäste noch mit zwölf Treffern Unterschied. Mit einem 5:0-Lauf verkürzte Bad Wildungen zwar auf 22:29 (46.), bevor die einseitige Partie spätestens beim 31:22 (49.) zugunsten des neuen Tabellenvierten entschieden.

Acht Tore von Annika Ingenpaß

Während bei Metzingen die Halbrechte Laetitia Quist (7), Nationalrechtsaußen Marlene Zapf (sechs Tore, davon eines durch Siebenmeter) sowie Spielmacherin Silje Brons Petersen (6/2) und die Halblinke Katharina Pandza (5/1) am besten trafen, waren bei den Vipers die gute Kreisläuferin Annika Ingenpaß (8/1) und Rechtsaußen Kira Schnack (5/4) die besten Werferinnen.

„Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren. Die zweite Hälfte war kämpferisch deutlich besser“, sagte Bad Wildungens Trainerin Tessa Bremmer. (jh)

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