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30:25-Sieg gegen Blomberg-Lippe: Vipers bereiten Spaß beim Zuschauen

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Machte auf sich aufmerksam: Vipers-Torhüterin Larissa Schutrups, die hier von Mitspielerinnen nach ihrer starken Leistung abgeklatscht wird.
Machte auf sich aufmerksam: Vipers-Torhüterin Larissa Schutrups, die hier von Mitspielerinnen nach ihrer starken Leistung abgeklatscht wird. © Artur Schöneburg

Die Auftritte der HSG Bad Wildungen in der „Pre-Season“ können sich weiter sehen lassen. Etwas überraschend haben die Vipers den Test gegen die HSG Blomberg-Lippe mit 30:25 gewonnen.

Die Wildungerinnen zeigten am Mittwochabend in der Halle der Gesamtschule Edertal in Bergheim nach den guten Eindrücken beim Turnier der SG Kirchhof das, was Tessa Bremmer sehen wollte: Fortschritte. „Ich werde Vorbereitungsspiele nicht überbewerten. Aber es hart Spaß gemacht, von draußen zuzuschauen und alle freuen sich über das Erfolgserlebnis“, sagte die Trainerin der HSG, die vor allem mit der zweiten Halbzeit sehr zufrieden war.

Bundesliga-Konkurrent Blomberg-Lippe tat sich weitgehend schwer, das gefürchtete temporeiche Spiel aufzuziehen. Dem Gegner habe man angemerkt, dass er aus einem neuntägigen Trainingslager gekommen sei, merkte Tessa Bremmer an. Auch bei den Vipers lief es zunächst noch nicht rund, sie spielten viel zu sehr in die Breite und agierten im Abschluss nicht überlegt genug.

Vipers: Scheib und Heusdens kurz auf dem Feld

„Das habe ich in der Halbzeit angesprochen und das Team hat es extrem gut umgesetzt“, so Bremmer, die eine klare Steigerung der Vipers registrierte. Die Gastgeberinnen setzten sich um einige Tore ab und hielten diesen Vorsprung bis zum Ende.

Das lag auch an Larissa Schutrups. Die neue Torhüterin avancierte mit starken Paraden zur auffälligsten Wildunger Spielerin. „Aber die gesamte Mannschaftsleistung stimmte“, ergänzte Bremmer.

Zwei Personalien fielen auf: Jana Scheib sah etwas unnötig recht früh die Rote Karte, weil sie eine Gegenspielerin beim Gegenstoß gefoult hatte. Und Co-Trainerin Sabine Heudens sahen die Zuschauer auch auf dem Feld; sie half zeitweise aus, da die Vipers nur elf weitere Spielerinnen zur Verfügung hatten.  (schä)

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