Handball-Landesliga

HSG setzt mit 42:26 gegen Hofgeismar Erfolgsserie fort

Erfolgreichster HSG -Schütze: Linksaußen Christoph Reinbold trug sich elf Mal in die HSG-Torschützenliste gegen den Tabellenzweiten ein. Foto: Schachtschneider

Kassel. So klar hatte das wohl niemand erwartet. Im Spitzenspiel der Handball-Landesliga der Männer siegte die HSG Baunatal mit 42:26 (21:12) deutlich gegen den Tabellenzweiten SHG Hofgeismar/Grebenstein.

Selbst der kühnste HSG-Optimist hätte im Vorfeld wahrscheinlich nicht mit solch einer eindeutigen Angelegenheit für die Gastgeber gerechnet.

Auch Gunnar Kliesch räumte nach Spielende ein: „Ich hatte mit einem sehr viel engeren Spielverlauf gerechnet.“ Dies sollte jedoch die einzige Fehleinschätzung des HSG-Trainers bleiben. Mit seiner Vorhersage, das Spiel über das Tempo entscheiden zu können, lag der Experte goldrichtig. Dieses legte seine Sieben denn auch gleich zu Spielbeginn an den Tag. Mit einem furiosen Start - schon nach drei Minuten führte die HSG 4:0 - und konsequenter Abwehrarbeit sorgten die Gastgeber bereits Mitte des ersten Durchgangs beim Stand von 15:4 (20.) für klare Verhältnisse. „Meine Mannschaft hat vorbildlich umgesetzt, was wir uns gegen den Tabellenzweiten vorgenommen hatten“, erklärt Kliesch. Schlüssel zum Erfolg sei neben der aggressiven Abwehrarbeit und der guten Chancenauswertung auch die Manndeckung gegen Gäste-Akteur Philipp Schröer gewesen. „Wir haben damit nur Würfe aus zehn Metern zugelassen. Für unsere guten Torhüter bedeutete das keine echte Gefahr.“

SHG geriet unter die Räder

Diese Erfahrung mussten denn auch Schröer, Gerhold und Co. machen. „Wir haben viele Chancen nicht genutzt und zu keinem Zeitpunkt zu unserem Spiel gefunden“, bestätigte ein enttäuschter Benny Krahl. Auch im zweiten Durchgang musste der SHG-Betreuer mitansehen, wie seine Mannschaft vom konsequenten Tempospiel der Gastgeber überrascht wurde und schlussendlich vollends unter die Räder geriet. „Das war eine sehr schlechte Leistung unserer Mannschaft“, resümierte Krahl. Sein Gegenüber sah das allerdings anders: „Die Gäste waren nicht schlecht. Wir waren einfach sehr gut“, wies Kliesch auf den kleinen, aber feinen Unterschied hin.

HSG: Platzek, Gisbrecht je 1, Treutler, Knieps, Wagner je 2, Harbusch, Struif, Guthardt je 3, Brand 6, Oschmann 8/4, Reinbold 11.

Von Martina Sommerlade

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