Handball

Baunataler Eintracht muss sich noch finden: Heute Test in Northeim

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Noch viel Arbeit bis zum Saisonstart: Co-Trainer Dennis Weinrich (rechts) und Fynn Reinhardt. Foto: Dieter Schachtschneider

In der Vorbereitung auf die nächste Drittliga-Saison bestreiten die Handballer der Baunataler Eintracht ein Trainingslager und stehen am heutigen Samstag um 17 Uhr beim Ligarivalen Northeimer HC vor dem ersten echten Test.

Vier Wochen noch bis zum Pokalkracher gegen den THW Kiel, fünf Wochen bis zum Punktspielstart mit der Partie in Groß-Bieberau: Für die Drittliga-Handballer des GSV Eintracht Baunatal wird es so langsam ernst.

Nach einer zweiwöchigen Pause stieg die Mannschaft von Matthias Deppe in dieser Woche in die heiße Phase der Vorbereitung ein. Und in die Findungsphase, wie Co-Trainer Dennis Weinrich betont: „Der neue Trainer ist ja ziemlich spät gekommen. Und wir haben bisher nur ein Spiel gemacht, und das nicht einmal besonders ernst. In Gensungen, ohne Harz.“ Seit gestern bestreitet die Eintracht ein Trainingslager und steht heute (17 Uhr) beim Ligarivalen Northeimer HC vor dem ersten echten Test.

MatthiasDeppeTrainer

Immerhin sind nahezu alle Akteure fit. Phil Räbiger kommt nach seiner Knieverletzung allerdings noch nicht zum Einsatz. „Aber es sieht insgesamt ganz gut bei ihm aus“, sagt Weinrich. Auch Torhüter Daniel Horn steht noch in der Aufbauphase. Mit dem neuen Trainer kommt der Co-Trainer bestens klar. „Er ist ein feiner Typ und krempelt nicht alles um. Da fällt es leicht, zu harmonieren“, sagt Weinrich.

Umstellungsschwierigkeiten zum neuen Trainer hat auch Fynn Reinhardt nicht. Schließlich spielte er in der Jugend zweieinhalb Jahre lang unter Deppe. „Wir verstehen uns gut und kennen uns auch über die Familien. Dass er kam, hat mich gefreut“, sagt der 19-Jährige. Außerdem sei der Unterschied zum bisherigen Trainer Florian Ochmann nicht groß: „Matthias Deppe möchte, dass wir im Angriff schneller werden und mehr über die zweite Welle kommen. Das hat Ochi auch schon gefordert, aber es hat noch nicht immer so geklappt.“

Nach seiner überzeugenden ersten Saison bei der Eintracht möchte Reinhardt nachlegen. „Im Angriff will ich mich weiter steigern und mir gerade von Phil Räbiger noch was abschauen, in der Abwehr wieder so gut sein“, erklärt er. Zudem motiviert ihn der Gedanke an das Duell mit dem THW Kiel: „Das ist ein Höhepunkt der Karriere. Am meisten freue ich mich auf Domagoj Duvnjak. Hoffentlich spielt er.“

Unter anderen Aspekten sieht Reinhardts Co-Trainer das Gastspiel des Rekordmeisters. „Das  ist Fluch und Segen zugleich. Es stört ein wenig in der Vorbereitung, auch wenn wir sie nicht explizit auf den Pokal auslegen“, sagt Weinrich. Und außerdem sei das Drumherum bei einem solchen Schlager viel größer als sonst: „Da gibt es zu viel Ablenkung. Schon allein dann, wenn Freunde und Bekannte ständig nach Tickets fragen. Die Freude auf das Spiel stellt sich wohl erst am Tag davor ein.“

Bis zum Saisonstart gibt es jedenfalls genug zu tun. „Mit unserem dünnen Kader wird es schwer, die gute letzte Saison zu bestätigen. Da liegt noch viel Arbeit vor uns“, sagt Weinrich. Archivfoto: Eyert

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