Für Max Henkel steigt die Anspannung

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Auf dem Posten: Torwart Max Henkel empfängt mit der HSG Baunatal den Spitzenreiter aus Vellmar. 

HSG Baunatal empfängt Spitzenreiter TSV Vellmar

Für Landesliga-Torwart Max Henkel und seine HSG Baunatal wird es am Sonntag um 17 Uhr ernst. Die HSG empfängt Spitzenreiter TSV Vellmar und will Revanche für die knappe Hinspiel-Niederlage nehmen. Die ohnehin große Anspannung wird dabei für Henkel noch weiter ansteigen. Denn es geht gegen seinen Ex-Verein, für den er in der Saison 2014/15 ein Jahr lang das Trikot trug. Zwar sind mit Christian Gumula, Peter Petrovszki und Lance-Phil Stumbaum nur noch drei ehemalige Mitspieler in Vellmars Aufgebot, doch für Henkel ist ein Wiedersehen immer etwas Besonderes.

Nach dem Oberliga-Abstieg der Baunataler 2013/14 wollte Henkel weiter in Hessens höchster Spielklasse spielen. Das Angebot des TSV nahm er dankend an. Doch eine Mischung aus zu wenig Spielzeit und dem Fehlen seiner Baunataler Mannschaftskameraden, mit denen er sehr eng befreundet ist, ließen ihn in die VW-Stadt zurückkehren.

Das Handballspielen erlernte der 26-Jährige zunächst in der Jugend der HSG Zwehren/Kassel, schloss sich aber aufgrund der besseren Perspektiven den VW-Städtern an. Seine Karriere begann Henkel im Feld, wechselte aber nach einem Jahr zwischen die Pfosten.

„Wir hatten keinen Torhüter, irgendwie bin ich in die Rolle gerutscht. Ich habe es nicht schlecht gemacht, bin also dabeigeblieben“, so der HSG-Rückhalt. Seitdem steht er gerne im Tor und würde seine Laufbahn genau so fortsetzen.

„Was Feldspieler einstecken müssen ist brutal. Da nehme ich gerne mal einen Kopftreffer hin“, so Henkel schmunzelnd. Um zwei Punkte einzufahren, will sich der Göttinger Lehramt-Student nicht speziell vorbereiten: „Ich mache es wie immer, stehe gegen 9 Uhr auf, frühstücke mit meiner Freundin, schaue mir Wurfbilder an und gehe früh in die Halle.“

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