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Kellerduell für den Northeimer HC: HaSpo Bayreuth kommt am Sonntag in die Schuhwallhalle

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Vorletzter gegen Letzter: Für Finnian Lutze und den Northeimer HC, hier beim Heimspiel gegen Söhre, geht es gegen Bayreuth um ganz wichtige Punkte.
Vorletzter gegen Letzter: Für Finnian Lutze und den Northeimer HC, hier beim Heimspiel gegen Söhre, geht es gegen Bayreuth um ganz wichtige Punkte. © Hubert Jelinek

Tabellenvorletzter gegen Schlusslicht! Dass die Partie am letzten Oktober-Wochenende zwischen den Drittliga-Handballern des Northeimer HC und dem Gast HaSpo Bayreuth unter diesen Vorzeichen stehen würde, hätten wohl beide Mannschaften nicht unbedingt erwartet.

Northeim – Beim Heimspiel am Sonntag ab 17 Uhr in der Schuhwallhalle geht es für den Northeimer HC nach der heftigen Niederlage gegen Bernburg um Schadensbegrenzung. Und darum, den Anschluss ans Tabellenmittelfeld nicht frühzeitig zu verlieren.

Angeschlagen von einer Corona-Infektion musste Trainer Jürgen Bätjer die Vorbereitung auf das Kellerduell an Co-Trainer Tim Gerstmann abgeben. „Tim kennt die Mannschaft wie kein anderer und brennt ebenso darauf, die Niederlage gegen Bernburg vergessen zu machen“, berichtet Bätjer. Mit viel Videostudium suchte der Coach während seiner Zwangspause nach einem Mittel gegen die unangenehme Bayreuther Deckung. Denn mit Sven Goeritz steht bei HaSpo ein zwei Meter großer Linksaußen an der Spitze der offensiven 3:2:1-Abwehr, der oft bis zu 15 Meter vor dem eigenen Tor agiert. „HaSpo unterbindet so die Spielverlagerung von einer Seite zur anderen. Der Rückraum muss dementsprechend viel arbeiten.“

Bätjer glaubt weiterhin an sein Team. „Wir haben am Montag nach dem Bernburg-Spiel alles auf den Tisch gelegt: Video, Presseberichte, Kommentare, um der Mannschaft noch einmal zu verdeutlichen, wie wichtig kämpferisches Auftreten ist. Jeder im Team kann Teil einer Entwicklung sein. Sieht man, was die Verantwortlichen in Stadt und Verein für den Handball machen, müssen wir mit Leistung zurückzahlen.“

Doch auch Bayreuth geht angeschlagen in die Begegnung. Bei der jüngsten 22:31-Heimniederlage - ebenfalls gegen Bernburg - vertändelten die Franken eine 9:3-Führung. Mit 8:20 Toren ging die zweite Hälfte aufgrund vieler technischer Fehlern deutlich an die Anhaltiner, die immer wieder die Abwehr auseinanderzogen und so in der Mitte und am Kreis Räume schafften. Dazu bot die offensive Bayreuther Deckung auch den Außen gute Chancen. Vielleicht eine Gelegenheit für Jan Mattis Heyken, seine guten Ansätze in Erfolge umzumünzen.

Bätjer hat nach den Umbesetzungen der vergangenen Wochen voraussichtlich sein ganzes Team zur Verfügung. „Die Mannschaft nimmt die Favoritenrolle in jedem Fall an“, verspricht er.  (Axel Janßen)

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