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Beschenkt SV Germania Fritzlar Hannah Berk zum Ehrentag?

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Von: Sebastian Schmidt

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Hannah Berk
Hannah Berk © Richard Kasiewicz

Demut, Fleiß und Disziplin: Das sind die Schlüsselworte, die Trainer Lucky Cojocar seinem Team auf die Fahne geschrieben hat. Bei drei Siegen in Serie unterstrich seine Mannschaft, Handball-Drittligist SV Germania Fritzlar, dass die Umsetzung dessen verstärkt klappt.

Fritzlar – Besonders, die Art und Weise, wie die neu formierte und stark verjüngte Germania kämpft, imponiert ihrem Coach: „Wir haben gelernt, uns zu belohnen“. Was die Hoffnung in der Domstadt nährt, auch die Aufgabe beim Tabellenvorletzten Ibbenbürener Spvg 08 (Sa. 17.15 Uhr) erfolgreich gestalten zu können.

„Die 6:0-Deckung hat sich bewährt. Wir haben eine klare Aufgabenverteilung, wer wann rausgeht, um etwa ein Stoppfoul zu machen“, betont Cojocar. Speziell im Mittelblock zahlt sich die Rückkehr der erfahrenen Maria Kiwa aus, die die Abwehr zusammen mit Luisa Krüger und Melina Hahn zusammen hält. In Ibbenbüren bekommt es die Defensive mit den treffsicheren Rückraumspielerinnen Theresa Beermann (60/18), Hannah Schoppe (40) und Spielmacherin Julia Wessling (38) zu tun, die zudem mit Kreisläuferin Christin Neubauer einen hoch aufgewachsenen Mittelblock stellt. Daneben gilt es auf Linksaußen Marina Snyders zu achten, deren Paradedisziplin der Tempogegenstoß ist.

Sechs Punkte Vorsprung auf die Abstiegsrunde

Ibbenbüren feierte im Kellerduell beim 33:22 in Wolfsburg einen wichtigen Sieg nach zuvor sieben Niederlagen in Serie. Das war für Trainer Sascha Zaletel „Balsam für die Seele“. Ein Mutmacher, um vielleicht doch noch im Rennen um den begehrten sechsten Platz mitmischen zu können. In dem sich die Germania durch die drei Siege in Serie ein Polster von sechs Punkten erarbeitet hat.

Um dies weiter zu vergrößern, hat Fritzlar das spielfreie Wochenende mit Athletiktraining und einer Teambuildingmaßnahme genutzt. Bis auf Xenia Ahrend, die wegen einer Sprunggelenkverletzung wohl noch nicht spielfähig ist, dürften die Domstädterinnen aus dem Vollen schöpfen können. Und haben noch eine Zusatzmotivation. Rechtsaußen Hannah Berk, die mit 60 Treffern die zweitbeste Feldtorschützin der Liga ist, wird am Spieltag 18 Jahre jung: „Hannah tut viel für die Mannschaft, nun können die Mädels ihr zwei Punkte zum Geburtstag schenken“, erklärt Cojocar. (Sebastian Schmidt)

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