Viele ungenutzte klare Torchancen

Handball: Ahnatal/Calden und Hofgeismar/Grebenstein II verlieren

Hofgeismar. Während in der Handball-Bezirksoberliga Wesertal und Reinhardswald spielfrei waren, mussten die beiden anderen heimischen Vertreter Niederlagen einstecken.

Vikoria Bettenhausen - SHG Hofgeismar/Grebenstein II 34:30 (19:15). Durchaus achtbar schlug sich die SHG II bei ihrer 30:34 (15:19)-Niederlage beim Favoriten VfB Viktoria Bettenhausen, der so wieder die Tabellenführung von Wesertal übernahm. Durch das spielfreie Wochenende der ersten Mannschaft konnte die SHG-Zweite mit einer starken Mannschaft auflaufen. So gelang es, dem Favoriten ein offenes Spiel zu liefern. Bis zum 8:6 und 9:8 lagen die Gäste knapp in Führung. Per Siebenmeter gelang Maic Fehling in der 17. Minute noch der 10:10-Ausgleich, bevor sich die Bettenhäuser bis zum 25. Minute auf 18:12 absetzten.

Auch in der zweiten Halbzeit hielten die Gäste sehr gut mit und konnten nach einem zwischenzeitlichen 18:25-Rückstand bis auf zwei Tore verkürzen. Bis zum 25:27 durch Lutz Lielischkies sieben Minuten vor Schluss konnte der Tabellenelfte auf eine Überraschung hoffen, ehe der VfB entscheidend wegzog.

SHG II: Erdmann, S. Schröer - Georges (1), J. Sahl, Maiterth (2), Erbuth (1), Mönicke (1), Schröder (1), Lielischkies (5), M. Fehling (8/6), Lüdicke (7), Schwarz (3), Rietschel (1).

HSC Zierenberg - HSG Ahnatal Calden 27:26 (10:11). Es gibt Tage, an denen läuft einfach nichts zusammen. Solch einen erwischten die Gäste beim Derby in Zierenberg. Entsprechend wenig zu lachen hatten sie denn auch beim 26:27 (11:10) gegen den HSC. Die Partie barg auch jenseits der sportlichen Begegnung reichlich Brisanz, nicht zuletzt durch Zierenbergs Trainer, dem ehemaligen Caldener Coach Thomas Dittrich.

Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit fanden die Gastgeber nach dem Pausenpfiff besser ins Spiel, wobei sie durch Nachlässigkeiten der Gäste kräftig unterstützt wurden. „Wir haben einfach zu viel klare Chancen vergeben, das Runde wollte partout nicht ins Eckige“, spielte Caldens Trainer Stefan Hermenau auf mehrere vergebene Strafwürfe und viele ungenutzte klare Torchancen an.

Dennoch kamen die Gäste in der Schlussphase, angetrieben vom siebenfachen Torschützen Daniel Pächer, bis auf ein Tor heran. Zu mehr reichte es aber nicht.

Ahnatal/Calden: Ledderhose, Schmidt (Tor), Pächer 7, Sonntag 5/4, Schuldes 1, Sommerlade 1, Bier 4, Brücker 2, Stiegel 6, Beck, Sostmann, Most. 

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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