Handball-Bezirksoberliga, Männer: HSG Twistetal empfängt HSG Baunatal II

„Aufgabe viel schwieriger“

Torwurf aus dem Hinspiel: Steffen Fingerhut (Twistetal) versucht, beim 28:18-Sieg im November, Baunatals Torhüter Jan Albert zu überwinden. Foto: Hedler

Korbach. Nach der Niederlage im Spitzenspiel gegen die TSG Dittershausen geht es für die Handballer der HSG Twistetal in der Bezirksoberliga wohl nur noch darum, den zweiten Tabellenplatz zu sichern, der über die Relegation ebenfalls zum Aufstieg in die Landesliga führen könnte.

Dazu muss die HSG am Samstag ab 19.15 Uhr gegen die HSG Baunatal II wieder in die Erfolgsspur finden. Schützenhilfe könnte von der HSG Bad Wildungen/F./B. kommen, die am Samstag ab 18 Uhr den Tabellendritten TG Wehlheiden empfängt.

HSG Twistetal - HSG Baunatal II. Der Tabellenneunte aus der VW-Stadt ist als unangenehmer Gegner bekannt, gerade weil sich die Waldecker gegen Mannschaften vom Tabellenende immer schwer tun gut auszusehen. Hinzu kommt, dass das HSG-Lager nach der Niederlage gegen Dittershausen enttäuscht ist. „Daher ist die Aufgabe für uns vom Kopf her viel schwieriger als das vergangene Spiel gegen den Tabellenführer“, sagt HSG-Trainer Dirk Wetekam und fügt hinzu. „Eine Mannschaft hat Charakter, wenn sie sich gerade unter solchen Bedingungen aufrafft und sich wirklich als ein Team darstellt.“ Rückblickend hat Twistetal gegen Dittershausen die vielleicht stärkste Halbzeit der Saison gezeigt, als man drauf und dran war, das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden. Allerdings: „Leider haben wir uns durch fehlende Disziplin selbst im Weg gestanden.“ So wird gegen Baunatal, Rechtsaußen Robin Behle fehlen, der nach einer Unsportlichkeit im Spiel gegen Dittershausen gesperrt ist.

Um wieder in die Erfolgsspur zu kommen, baut Wetekam natürlich auf die Unterstützung der Fans. Im Hinspiel feierte Twistetal einen klaren 28:18-Erfolg. (wsx)

HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim - TG Wehlheiden. Nachdem Bad Wildungen am vergangenen Wochenende bei Eintracht Baunatal gewann, sind auch alle theoretischen Zweifel am Klassenerhalt ausgeräumt. Somit kann das Team ohne großen Druck in die letzten vier Saisonspiele gehen, das erste steht am Samstag gegen den Tabellendritten an. Die Gäste haben bisher eine starke Serie gespielt und behielten auch im Hinspiel mit 40:29 die Oberhand. Trainer Torsten Grothnes hofft, auf seinen kompletten Kader zurückgreifen zu können und geht optimistisch in das Saisonfinale. „Ich freue mich, dass wir unser Ziel bereits erreicht haben. Nachdem die Mannschaft nun endgültig den Klassenerhalt gesichert hat, können wir etwas entspannter in die letzten Spiele der Saison gehen“, erklärt er zufrieden.

In den verbleibenden Partien plant Trainer Grothnes vor allem auch den jüngeren Spielern mehr Einsatzzeiten zu geben. Dadurch möchte er sich vor allem ein Bild darüber machen, wie der Kader für die nächste Saison zusammengestellt wird. (kwx)

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