Handball-Bezirksoberliga: Bittere Heimniederlage für Reinhardswald

Bangen um den Klassenerhalt

Ball im Stress: das Spielgerät bekommt Druck von drei Seiten. Manuel Simon beim Versuch, sich im Angriff durchzusetzen, Henning Albrecht beobachtet die Szene. Foto: Löschner

Hofgeismar. Nur eine der vier heimischen Mannschaften in der Handball-Bezirksoberliga war an diesem Wochenende im Einsatz.

Heiligenrode - Reinhardswald 28:24 (13:13). Eine ganz bittere Niederlage kassierte die HSG Reinhardswald beim 24:28 beim Vorletzten TSV Heiligenrode. Dabei hatte alles so gut begonnen, denn nach einer Abtastphase führten die Gäste in der zehnten Minute mit 8:2. Wer nun die HSG auf der Siegerstraße gewähnt hatte, sah sich jedoch schnell getäuscht. Nach einem Wechsel auf der halbrechten Position kamen die Gastgeber viel besser ins Spiel. Sie holten Tor um Tor auf und erreichten zur Pause schon ein 13:13-Unentschieden.

Die zweite Hälfte begann zunächst ausgeglichen. Reinhardswald fiel danach aber im Angriff nicht mehr viel ein. Heiligenrode war nun die spielbestimmende Mannschaft. Die hinzu kommenden Zeitstrafen gegen die Gäste führten schließlich dazu, dass sich der TSV absetzen und das Spiel am Ende mit 28:24 für sich entscheiden konnte. Reinhardswald: Weifenbach, Twele, Kwiatkowski - Brandau, Seitz, Dettmar, Schwenke (1), Man. Simon (2), F. Albrecht (3), Marv. Simon (3/1), Schmitt (4/2), H. Albrecht (5), Konze (6).

Im zweiten Wochenendspiel musste sich die HSG in eigener Halle dem Zweiten HSC Zierenberg in einer torreichen Begegnung mit 35:39 geschlagen geben.

Während Zierenberg als Zweiter weiter darauf hoffen kann, über die Relegation den Durchmarsch in die Landesliga zu schaffen, wird es für die Reinhardswälder nun ganz eng im Abstiegskampf. Obwohl einige Reinhardswälder von einem langen Feuerwehreinsatz angeschlagen ins Spiel gingen, hielten die sie bis zum 12:12 gut mit.

Mit einer kurzen Deckung sollten die Kreise von Zierenbergs Dino Duketis eingeschränkt werden. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit schlichen sich einige Unkonzentriertheiten ein. Auch in der zweiten Hälfte hielt die HSG gut mit und verpasste mehrmals nur den Ausgleich. In Topform zeigte sich Rückraumspieler Niklas Konze mit 15 Toren. Erst nach der dritten Zeitstrafe in der 50. Minute gegen Henning Albrecht ließen die Kräfte nach.

Reinhardswald: Weifenbach, Twele, Kwiatkowski - Konze (15), Marv. Simon (7), Man. Simon (5), Schwenke (3), Schmitt (2), F. Albrecht (2), H. Albrecht (1), Brandau, Seitz, Nägeler. (zmw)

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