HSC dreht nach der Pause auf

Handball-Bezirksoberliga: Zierenberg schlägt Reinhardswald am Ende deutlich mit 27:20

Zierenberg. Der Start der Zierenberger Handballer in die neue Saison ist gelungen. Sie besiegten die HSG Reinhardswald mit 27:20 (10:11).

Nach 38 anstrengenden Trainingseinheiten zeigten sich die Zierenberger Handballer hoch motiviert und waren von Beginn an hell wach und schnell auf den Beinen.

Dennoch lief nicht alles nach Plan. Der HSV war zwar spielbestimmend, aber es gelang den Hausherren nicht, ihre Überlegenheit im Ergebnis umzusetzen. Dafür ließen die Warmetaler zu viele klare Chancen ungenutzt, so dass die ebenfalls hochmotivierten Reinhardswälder gut dagegen halten konnten, das Spiel offen hielten und mehrfach in Führung gingen.

Doch hier waren die HSCer gut eingestellt und erzielten, meist durch eine gut gespielte schnelle Mitte, postwendend den Ausgleich. So dauerte es bis zur 21. Minute, dass die Hausherren erstmals mit drei Treffern in Führung gingen. Zuvor hatten die Gastgeber zahlreiche Tempogegenstöße und Siebenmeter vergeben, so dass sie sich eine deutlichere Führung verbauten. Auch Auswechslungen brachten nicht die gewünschte Entlastung, sondern führten dazu, dass die Gäste erneut ausglichen und später sogar mit einem Tor Vorsprung in die Halbzeit gehen konnten. „Damit bin ich auf keinen Fall zufrieden, wenn es nach Einwechslungen zu einem Bruch im Spiel kommt“, zeigte sich Trainer Thomas Dittrich nach dem Spiel darüber enttäuscht, dass seinem Team keine deutliche Halbzeitführung gelungen war und man stattdessen von 8:5 auf 10:11 in Rückstand geriet.

Auch nach dem Wiederanpfiff zeigte sich eine ähnliche Spielsituation wie in Durchgang eins. Nur ließ der HSC nun keine Gästeführung mehr zu. Dem HSG-Ausgleich folgte die HSC-Führung, wobei das Spiel nun auch in Sachen Foulspiel von Seiten der Gäste deutlich Fahrt aufnahm. Doch trotz der spielerischen Überlegenheit dauerte es bis zur 50. Minute, ehe sich die Zierenberger erneut absetzen. Dabei konnten besonders Ben Rode in der Abwehr, sowie Andi Rudolph und Kevin Schnitzer im Angriff überzeugen. Danach hatten die HSCer Oberhand und zogen bis zum Endstand von 27:20 davon.

„Das Ergebnis hätte sogar höher ausfallen können“, trauerte Thomas Dittrich den ausgelassenen Möglichkeiten nach, wobei ein deutlicheres Ergebnis zu sehr über die noch vorhandenen Baustellen hinweg getäuscht hätte.

HSC: J. Rudolph, Zimmermann (Tor), Schindehütte 2, Jakob 2, Richter, Barthel, Weber, Schnitzer 5, A. Rudolph 6, Rode 6/5, Spangenberg 1/1, D. Kunz 4, Eckhardt 1, Foschum

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