Handball-Bezirksoberliga, Männer: HSG Twistetal empfängt Calden/Ahnatal

Endlich ein Heimspiel

Kann er spielen? Robin Behle ist einer von vier angeschlagenen Spielern im Kader der HSG Twistetal. Foto: Spitzkopf

Korbach. Für die Männer der HSG Twistetal geht die Titeljagd in der Handball-Bezirksoberliga mit einem Heimspiel weiter. Am Samstag ist ab 19.15 Uhr der Tabellensechste Calden/Ahnatal zu Gast. Die HSG Bad Wildungen/F./B. reist am Samstag zur HSG Wesertal (19.30 Uhr).

HSG Twistetal - MSG Calden/Ahnatal. „In Vellmar haben wir in der ersten Viertelstunde gezeigt, was wir können“, so Twistetals Trainer Dirk Wetekam nach dem 24:19-Erfolg. Der will aber mehr Konstanz sehen: „Das reicht aber nicht aus, um in der Liga bestehen zu können. Wir müssen diese Leistung über längere Zeiträume eines Spiels bringen.“

Das soll sein Team schon gegen Calden zeigen, denn die MSG hält Wetekam für „ein gutes Team, das gerade einen Lauf hat, und das sich gegen uns auch taktisch immer wieder etwas einfallen lässt“. Die Gäste reisen mit dem Selbstbewusstsein aus fünf Siegen in Serie nach Mühlhausen und haben mit Kreisläufer Kai Sommerlade, Mathias Hertha im Rückraum und Markus Pilz auf Linksaußen starke Spieler im Team. Auf der Caldener Bank sitzt mit Heinz Behne zudem ein erfahrener Trainer.

Auf der anderen Seite lechzt Twistetal nach einem Heimspiel und einen Sieg, denn der letzte Auftritt vor eigenen Fans datiert nach Verlegungen und Ausfällen vom 7. Februar. Bei den Gastgebern sind mit Lars und Steffen Fingerhut, Joachim Stracke sowie Robin Behle momentan vier Leistungsträger angeschlagen. Dennoch zählt für die HSG im Titelrennen nur ein Sieg. (wsx)

HSG Wesertal - HSG Bad Wildungen/Fr./B.. Nach dem Sieg am vergangenen Wochenende sieht die Tabellensituation für die Bad Wildunger deutlich entspannter aus. Somit können die Südwaldecker ohne Druck den schweren Gang zur HSG Wesertal antreten. Vor der Saison galt Wesertal als Titelkandidat, ist aber bei schon zwölf Minuspunkten in Sachen Aufstieg chancenlos. Bei den Bad Wildungern dagegen klappt die Integration der jungen Spieler immer besser, zudem ist natürlich das Selbstvertrauen gewachsen. Somit gibt sich Trainer Torsten Grothnes auch kämpferisch: „Wesertal ist ein starker Gegner, allerdings hatten sie in den letzten Wochen auch ihre Probleme. Daher sehe ich uns nicht chancenlos.“

Fehlen werden in Oedelsheim Christoph Bremmer aus beruflichen Gründen und der verletzte Lukas Göthe (Arm gebrochen). (kwx)

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